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Verkehr

Verkehrsberuhigung der Eisenbütteler Straße - straßenverkehrsrechtlich als auch baulich

Sehr geehrte Braunschweiger (m/w),

Die Eisenbütteler Straße wird als beliebte Abkürzung genutzt, um die Autobahnschleife zu meiden. Dies macht sich besonders während der Stoßzeiten des Berufsverkehrs bemerkbar. Doch leider nutzen viele Autofahrer (m/w) die Straße auch nachts als Abkürzung und rasen (!) auf der leeren Straßen. Dies führt zu erhöhten Lärmwerten. Auch tagsüber lassen sich überhöhte Geschwindigkeiten beobachten. Das kann zu Unfällen führen, wenn z.B. Kinder auf die Straße laufen, da die parkenden Autos die Sicht auf den „Gehweg“ versperren oder wenn Radfahrer und Fußgänger die Straße queren wollen, vor allem aus den Einmündungen Kennelweg/Werkstättenweg bzw. Parkanlage.
Aus Gründen des Lärmschutzes und der Sicherheit ist eine Verkehrsberuhigung notwendig. Für eine Verkehrsberuhigung spricht auch, dass die Eisenbütteler Straße nicht vom ÖPNV durchfahren wird. Diese würde somit keine negativen Auswirkungen auf den ÖPNV haben.
Im Anhang sind die wesentlichen Punkte kurz und knapp zusammengefasst und eine schematische Darstellung einer möglichen Lösung beigefügt. Eine straßenverkehrsrechtliche Verkehrsberuhigung allein wird nicht ausreichen wie aktuell zu beobachten, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht eingehalten wird!

Mit freundlichen Grüßen

Anwohner der Eisenbütteler Straße

Bearbeitungshinweis: 
1) Liebe/r Ideengeber/in, vielen Dank für Ihre eingereichte Idee. Bitte denken Sie daran, dass Sie für die Unterstützung der Idee werben müssen und auch Ihre eigene Idee unterstützen können. Bitte beachten Sie, dass lediglich registrierte Nutzer eine Idee unterstützen können. Wenn Sie sich registriert haben, erscheint über dem Unterstützerbalken die Fläche "Idee unterstützen". Ein Kommentar unter der Idee wird nicht als Unterstützung gewertet. Sie haben zahlreiche Möglichkeiten für die Unterstützung Ihrer Idee zu werben. Teilen Sie Ihre Idee z. B. bei Facebook, Twitter oder informieren Sie Verwandte und Bekannte per E- Mail. Diese Funktionen räumt Ihnen die Ideenplattform als Möglichkeit der Werbung für Ihre Idee ein. Bei einer haushaltswirksamen Idee müssen mindestens 50 Unterstützerinnen und Unterstützer auf dem Portal gefunden werden. Ist dies der Fall, wird sie durch die zuständigen Fachbereiche inhaltlich geprüft und - soweit erforderlich - den politischen Gremien zur Entscheidung zugeleitet. Wie bereits erwähnt, ist eine Registrierung zur Unterstützung von Ideen zwingend notwendig. Hierfür müssen Sie lediglich einen Benutzernamen wählen, eine E-Mail-Adresse angeben und sich ein Passwort überlegen. Sollten noch Unklarheiten bestehen oder Sie Hilfe benötigen, steht Ihnen das Ideen- und Beschwerdemanagement unter der Rufnummer: 0531 470-3000 gern zur Verfügung. 2) 10.10.2018 - Die Idee hat die erforderliche Mindestunterstützeranzahl erreicht und wird den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Über das Ergebnis wird im Portal berichtet. 3) 12.11.2019 - Der Planungs- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am 30. Oktober 2019 beschlossen die Fahrbahnbreite der Eisenbütteler Straße durch eine Markierung auf 5,50 m zu reduzieren. Auf der Ostseite werden Stellplätze so markiert, dass für Fußgänger eine mindestens 2 m breite Gehwegfläche zur Verfügung steht. Aufgrund der Jahreszeit und der Witterungsverhältnisse erfolgen die erforderlichen Markierungsarbeiten im Frühjahr 2020.

Kommentare

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Ich bin gegen eine Verkehrsberuhigung der Eisenbütteler Straße. Vielmehr bin ich für den Ausbau der Eisenbütteler Straße!

Begründung:
Die Eisenbütteler Straße dient als südlichen Lückenschluss des Ringes. Sie ist nicht nur eine Abkürzung, sondern eine wichtige Verbindungsstraße. Der Rückstau und die vielen Autos, die täglich die Straße benutzen sind ein wichtiges Indiz dafür.

Sie ist die einzige Zufahrtmöglichkeit zum Kennel-Bad und zum Sportplatz. Gerade in den Sommermonaten finden viele Besucher ihren Weg dorthin. Auch Veranstaltungen dort runden das Angebot ab. Am Messegelende finden ebenfalls Veranstaltungen statt, so dass hier Lieferverkehr und anreisende Besucher / Aussteller zu erwarten sind.

Außerdem sind in der Eisenbütteler Straße das Katastrophenschutzzentrum und die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt ansässig. Diese Rücken in unregelmäßigen Abständen in Richtung Theodor-Heuss-Straße aus. Eine Verkehrsberuhigung durch bauliche Maßnahmen ist da absolut nicht zielführend.

Zu ihren Argumenten:
Ich denke nicht, dass hier übermäßig schnell gefahren wird, da die Straße über 2 enge Kurven verfügt, wo man entsprechend abbremsen muss um diese gefahrlos passieren zu können. Außerdem befinden sich am Ende der Eisenbütteler Straße Ampelanlagen. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, anhalten zu müssen, da die Eisenbütteler Straße auf Höherwertige / Mehrspurige Straßen trifft.

Eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h bringt meines Erachtens keine Lärmreduzierung. Durch die Beschleunigungen, nach den Kurven, wird mit erhöhter Drehzahl, in einem geringen Gang, beschleunigt. Hierdurch entsteht ein erhöhter Geräuschpegel. Das wird auch bei einer reduzierten maximalen Geschwindigkeit so ein, wenn bis 30 km/h beschleunigt wird.

Dass sie das Gefühl haben, dass dort insbesondere in der Nacht schnell gefahren wird und sie eine erhöhte Lärmbelästigung empfinden könnte auch daran liegen, da nachts viele Umgebungsgeräusche wegfallen und sie jedes Fahrzeug somit besonders laut empfinden. Das hat aber nichts mit der gefahrenen Geschwindigkeit zu tun. Eher ein subjektives Empfinden.

Ferner sei gesagt, dass die Fahrzeuge bauartbedingt immer leiser werden. Insofern nimmt die Lärmbelästigung eher ab als zu.

Zu ihren Sicherheitsbedenken der Fahrbahnüberquerung des IV sei gesagt, dass jede Überquerung einer Fahrbahn für den IV ein Risiko darstellt. Die Eisenbütteler Straße ist hier keine Ausnahme oder eine Straße mit besonders hohem Risiko. Der IV ist an dieser Stelle nicht vorfahrtberechtigt, was bedeutet, dass dieser warten muss, bis sich eine Querungsmöglichkeit ergibt. Im Zweifelsfalle sind die Übergänge an den Ampeln zu verwenden.

Da ich anfangs geschrieben habe, ich sei vielmehr für den Ausbau der Eisenbütteler Straße, könnte man im Interesse der Anwohner die Straße von den Wohnhäusern etwas entfernt errichten. Somit entstehen breitere Fuß- und Radwege, sowie Parkstreifen an den Häuserseiten. Die engen Kurven müssten entschärft werden, somit entfallen die starken Beschleunigungen hinter den Kurven. Flüsterasphalt senkt ebenfalls die Rollgeräusche der Fahrzeuge. Um eine bessere Überquerungsmöglichkeit des IV zu schaffen können auch Querungshilfen eingebaut werden.

Ihre Argumente sind sicher nicht unberechtigt, dennoch merkt man, dass Sie kein Anwohner sind.

"Ich denke nicht, dass hier übermäßig schnell gefahren wird" – ich bin Anwohnerin der Eisenbütteler Straße und kann Ihnen versichern: Die Straße WIRD – natürlich nicht von jedem und vorrangig abends/nachts bei weniger Verkehr – als "Rennstrecke" benutzt, das habe ich nicht nur gehört, das habe ich gesehen.

Und der Lärmpegel bei geöffneten Fenstern zur Straßenseite hin ist beachtlich.

Unter Berücksichtigung aller Umstände, auch der von Ihnen genannten, bin ich sofort für eine Beruhigung der Verkehrssituation, wenn irgend möglich.

"Ich denke nicht, dass hier übermäßig schnell gefahren wird, da die Straße über 2 enge Kurven verfügt, wo man entsprechend abbremsen muss um diese gefahrlos passieren zu können. Außerdem befinden sich am Ende der Eisenbütteler Straße Ampelanlagen. "
Als Anwohner mit Kleinkind, kann ebenfalls nur bestätigen, das es keine Seltenheit ist, das hier in den späteren Abendstunden/ Nacht sehr häufig zu schnell (Rennen vermag ich nicht zu sagen), mit quietschenden Reifen/Bremsen in die Kurven und aufheulendem Motor die Geraden entlang. Dies ist KEINE Seltenheit.

Der Straßenlärm durch das Verkehrsaufkommen (auch LKW), die die Straße als Abkürzung benutzen, sind erheblich, mit geöffnetem Fenster (im Sommer keine Seltenheit) ist es manchmal schwer einer Unterhaltung/TV etc . zu verstehen.

Viele Leute (gerade im Sommer) sind hier auch zu Fuss, mit dem Rad unterwegs, müssen teils zwischen den Autos, auf der Fahrbahn fahren.

Hier sollte etwas passieren, 30 fände ich für den Anfang schon mal nicht Schlecht, gerade weil es eben auch Verbindungsstück zwischen Park/Stadt und Kennel/Südsee für Nichtautofahrer ist. Ob nun eine Verlegung der ganzen Fahrbahn einfacher zu realisieren ist, vermag ich zu bezweifeln. Zumindest könnten dann in dem Zuge endlich mal Glasfaserkabel mit verlegt werden, 6000er Leitung in der Stadt im Jahre 2018 ist eine Zumutung...

Es ist korrekt, dass ich kein Anwohner dieser Straße bin. Mir ist die Straße dort aber sehr gut bekannt. Bis vor einiger Zeit habe ich sogar am Cyriaksring gelebt. Und sie können mir glauben, wenn ich ihnen sage, dass in der Eisenbütteler Straße, keine übermäßigen Gefahrensituationen vorhanden sind. Unfallstatistiken belegen dieses.

Mir ist auch bekannt, dass die Anwohner der Eisenbütteler Straße schon seit vielen Jahren versuchen, diese Straße für sich zu beanspruchen. Das führte sogar dazu, dass Veranstaltungen am Spielmannsteich oder im Kennelbad mit verhältnismäßig hohen Auflagen versehen wurden, so dass diese teilweise abgesagt werden mussten. (Das nur am Rande.)

Ob hier „gerast“ wird, können sie sie mit bloßem Auge nicht feststellen. Sie urteilen lediglich nach der Lautstärke. Laute Fahrzeuge werden als schneller empfunden als leise. Nahe Fahrzeuge werden ebenfalls schneller empfunden als entferntere. Genauso werden größere Fahrzeuge anders empfunden als kleinere etc. Also entspricht es lediglich ihrer subjektiven Wahrnehmung.

Ferner sei noch angemerkt, dass auch ich die Straße hin und wieder befahre. Daher kann ich beurteilen, dass durch die engen Kurven ein starkes abbremsen erforderlich ist. Auf den geraden Strecken erreicht man, selbst bei freier Fahrt, gerade einmal die erlaubten 50 km/h, bevor man wieder abbremsen muss. Folglich kann man nicht von „Raserei“ sprechen, wenn Fahrzeuge mit der erlaubten Geschwindigkeit fahren.

Lärm entsteht an jeder Straße und lässt sich nicht abstellen. Damit müssen sich die Anwohner abfinden. Der Lärm, der von den angrenzenden Bahngleisen ausgeht, dürfte um einiges höher ausfallen, als der Lärm, der auf der Straße entsteht.

Gemäß Bebauungsplan ist das Gebiet u. a. als Wohn- und Gewerbegebiet ausgewiesen. Lärmbelästigungen durch Fahrzeuge sind dementsprechend hinzunehmen. Und da es sich um eine wichtige Verbindungsstraße handelt, ist auch eine generelle Geschwindigkeitsreduzierung nicht zielführend für alle Braunschweiger.

@FHartmann:
Lassen sie die Fenster zur Straßenseite doch in der Nacht zu und öffnen nur die Fenster zur anderen Seite.

Wenn sie illegale „Straßenrennen“ beobachten, dann informieren sie die Polizei! Eine Temporeduzierung auf 30 km/h wird ein illegales Straßenrennen auch nicht unterbinden.

@zire:
Was wollen sie mit ihrer Äußerung mitteilen? Laufen ihre Kleinkinder in den späteren Abendstunden / Nacht über die Straßen? Ich hoffe nicht!

„Viele Leute … sind … mit dem Rad unterwegs, müssen teils zwischen den Autos auf der Fahrbahn fahren.“ Auf welchen Abschnitt beziehen sie sich? Vor den Wohnhäusern verläuft ein separater Fuß- u. Radweg (Benutzungspflichtig) direkt am Messegelände entlang. Kein Radfahrer ist hier gezwungen auf der Fahrbahn zu fahren. An den geraden Strecken herrscht eine gute Sicht, die nicht von parkenden Autos unterbrochen wird. Somit geht auch keine besondere Gefahr für Radfahrer aus.

Ansonsten haben sie bestätigt, dass der Lärm durch Bremsen und Beschleunigungen entsteht. Folglich wäre eine Neugestaltung der Fahrbahn und der Kurven die sinnvollere Lösung. Dann könnten auch gleich neue Glasfaserkabel mit verlegt werden. Mit einer Temporeduzierung auf 30 km/h ändert sich nicht die Internetgeschwindigkeit.

Lieber Herr Richie,

dann waren Sie leider noch nie Anwohner der Eisenbütteler Straße. Tagsüber fährt logischerweise der Berufsverkehr in humaner Geschwindigkeit hier lang. Aber in den Abend-/Nachtstunden verwandelt sich die Eisenbütteler Straße zu einer Rennstrecke für aufgemotzte Autos und Motorrad-Fahrer.

Meiner Ansicht nach wäre es am sinnvollsten und gleichzeitig kostengünstigsten, die Straße (ab der Kreuzung zum Kennel-Bad) in eine 30er Zone umzuwandeln.

Besten Dank für die ausführliche und sachliche Meinung.
Vom Grundsatz her haben Sie Recht, dass es sich um einen südlichen Lückenschluss handelt. Allerdings begründet dies keinen Ausbau dieser Verbindungsstraße wegen der „vielen Autos, die täglich die Straße benutzen“. Aus Richtung Wolfenbütteler Straße ist der Punkt nachvollziehbar, da Fahrzeugführer (m/w), die vom Berliner Platz kommen, am schnellsten über die Wolfenbütteler Straße und Eisenbütteler Straße im Westlichen Ringgebiet sind. In Gegenrichtung ist es nicht nachvollziehbar. Aufgrund der vorgeschriebenen Fahrtrichtung „Rechts“ an der Kreuzung Wolfenbütteler Straße müssen (!) alle Fahrzeugführer das Autobahnkreuz BS-Süd passieren. Somit wäre alle „Durchfahrtfahrzeugführer“ (m/w) nicht auf die Verbindungsstraße angewiesen, da die Autobahnauffahrt Gartenstadt in unmittelbarer Nähe liegt. Es lässt sich auch sehr gut beobachten, dass der Verkehr hauptsächlich in West-Ost-Richtung fließt.

Den Aspekt Zufahrtsmöglichkeit Kennel / Sportplatz verstehe ich nicht. Durch eine Verkehrsberuhigung wird die Zufahrt keinesfalls eingeschränkt. Veranstaltungen auf dem Messegelände und umzu (z.B. auf dem Wolters-Gelände) würden auch kein Problem darstellen. Ein Beispiel wäre der Flohmarkt zu nennen: Hier wird die Eisenbütteler Straße vor den Häusern glücklicherweise gesperrt. Es lässt sich kein großes Verkehrschaos beobachten. Da das Messegelände zwei Zu-/Abfahrten (A) Richtung Wolfenbütteler Str., B) Richtung Theoder-Heuß-Straße) besitzt, wären schnelle Zu-/Abfahrten parkender Fahrzeuge möglich ohne sich durch den Häuserabschnitt der Eisenbütteler Straße zu quälen.

Der Aspekt BOS ist nachvollziehbar und muss bei der Planung durch die Verkehrsbehörde berücksichtigt werden.

Ihre Vermutung, dass der Straßenabschnitt zu kurz wäre, muss ich widerlegen, sei es auch Beobachtungen (wie auch andere Anwohner) , Erfahrungen und theoretischen Wissens. Der Straßenabschnitt zwischen den beiden engen Kurven beträgt ca. 300 m und ist aufgrund der Straßenführung geeignet Geschwindigkeiten von über 100 km/h zu erreichen. Nähmen wir an ein Fahrzeug mit 85 PS benötigt 13 Sekunden um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, so würde eher eine Strecke von ungefähr 169 m zurücklegen. Leider wird sich vor allem nachts, wenn die Straße frei ist, nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten. Sie haben schon die Diskussionsteilnehmer (m/w)„zire“, „fhartmann“ und „M. Esch“ bestätigt.

Fakt ist, dass der Mensch Geschwindigkeiten nicht präzise schätzen kann. Daher haben Sie mit Ihrem Einwand recht, dass vieles auf subjektiven Empfinden basiert. Allerdings würde ich einen Kasten Bier verwetten, dass zwischen 22 und 6 Uhr über die Hälfte aller Fahrzeugführer (m/w) die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h an einem Punkt des Straßenabschnitts überschreiten. Klarheit würden sicher Geschwindigkeitskontrollen der Polizei bringen.

Ihre Idee bzgl. Straßenverlagerung, einhergehend der Verwendung von Flüsterasphalt ist gut, wobei der Lärm eher von den Motoren / der Abgasanlage herrührt als von der Fahrbahn.

Sehr geehrter Anwohner BS2,

Ihre Argumente finde ich interessant, nachvollziehbar aber nicht schlüssig.

Wenn eine Straße einen Lückenschluss darstellt und sie den hohen Verkehrsaufkommen nicht auf Dauer gewachsen ist, so begründet dieses sehr wohl einen Ausbau, um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Es ist verständlich, dass keiner den Verkehr vor der eigenen Haustür haben möchte. Aber dennoch sollten die Belange der Allgemeinheit, denen der einzelnen Bürger, höhergestellt bleiben.

Teilweise gab es Forderungen den Lückenschluss vom Heinrich-Büssing-Ring durch den Park (Verlängerung des Friedrich-Kreiß-Weg) zu realisieren. Das wurde aber abgelehnt, mit der Begründung, dass die Eisenbütteler Straße hier als Lückenschluss zu sehen sei.

Sie verweisen darauf, dass es ja noch die südliche Autobahn (A39) gibt, welche benutzt werden kann. Damit erweisen sie der Allgemeinheit jedoch keinen Dienst. Zum einen werden entsprechende Mehrkilometer auf Autobahnen erzwungen (höhere Abgasemissionen für alle), zum anderen zwingen sie jeden Kraftfahrer, falls es eine Vignetten-Maut geben wird, sich auch eine Vignette zu kaufen.

Dass es an der Wolfenbütteler Straße nur eine Abzweigmöglichkeit nach Süden gibt, ließe sich im Zuge der Straßensanierung ebenfalls korrigieren.

Natürlich wird die Wolfenbütteler Straße durch eine Temporeduzierung nicht für die Allgemeinheit gesperrt werden (vorerst nicht) aber die Verkehrslast, die Momentan hier durchrollt (ca. 7500 Fahrzeuge / Tag) verbringen mehr Zeit auf ihrer Straße. Ähnlich wie bei einem Stau oder stop and go. Somit sind auch die Anwohner, mehr Verkehrsemissionen ausgesetzt. Für querende Fußgänger und Radfahrer wird es auch nicht einfacher werden.

Ferner musste ich über ihre theoretische Rechnung, über die Beschleunigung eines PKW in 169 m auf 100 km/h schmunzeln. Angenommen jemand erbringt die von ihnen errechnete Geschwindigkeit, dann benötigt er aber auch 130 Meter Anhalteweg um anschließend nicht aus der Kurve zu fliegen. Klar ist das theoretisch machbar. Das dürfte aber nicht die Regel ausmachen. Und warum sollen jetzt alle Nutzer der Eisenbütteler Straße, durch ein generelles Tempolimit auf 30 km/h, 24 Std./Tag bestraft werden, nur weil vereinzelnd einige Fahrzeugführer sich nicht an die Geschwindigkeit halten. Das stellt automatisch alle Fahrzeugführer unter Generalverdacht. Wenn sich vereinzelt einige nicht an das Tempolimit halten und ihr Fahrzeug aufs extreme beschleunigen und abbremsen, so werden sie es auch machen, wenn dort ein Tempo 30 Schild steht.

Hinzu kommt, dass ein Fahrzeug bei 30 km/h ebenfalls mit erhöhter Drehzahl im niedrigen Gang, gefahren werden kann und jede Menge Emission (Abgase und Lärm) erzeugt.

Somit erwarte ich keine nennenswerte Lärmreduzierung in der Eisenbütteler Straße durch ein Tempolimit auf 30 km/h. Ihr eigentliches Zielt wird damit nicht erreicht werden.

Wenn dann noch nach ihrer Einschätzung jeder 2. Fahrzeugführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschreitet (in den Abendstunden / nachts), sollten sie einmal die Polizei darauf aufmerksam machen. Dabei könnte auch der / die Extrembeschleuniger ausfindig gemacht werden, welche sie in der Nacht tyrannisieren. Bei der Polizei können sie auch gerne ihren Vorschlag mit dem Kasten Bier platzieren. (Die Beamten verstehen doch hoffentlich Spaß und sehen es nicht negativ :-) ).

Noch ein weiterer Vorschlag, zur Reduzierung des Verkehrslärms vor den Haustüren der Anwohner:

Verlegung der Anschlussstelle zur Theodor-Heuss-Straße nach Süden. Somit hätte die Eisenbütteler Straße eine neue Führung von der Wolfenbütteler Straße, fast geradeaus zur Theodor-Heuss-Straße. Der Verkehr wird dann nicht mehr an den Häusern vorbeigeleitet. Die Häuser befinden sich nur noch in einer Stichstrache / Sackgasse. Diese könnte dann auch zu einer Anwohnerstraße oder Verkehrsberuhigte Zone erklärt werden. Es gibt keine scharfen Kurven mehr und es führt kein Durchgangsverkehr mehr bei den Anwohnern vorbei. Ein Tempo 50 Könnte auf der Durchgangsstraße bestehen bleiben. Ggf. wäre ein mehrspuriger Ausbau machbar.

@M. Richie
Da sie sich in Ihren Argumentationen auf Zahlen und Statistiken berufen und andere Meinungen von Anwohnern (mit Erfahrungswerten vor Ort) als subjektiv und daher laut Ihrer Meinung als grundsätzlich unzulässig zu betrachten scheinen, wäre es grundsätzlich schon mal schön, diese Ihre Aussagen dann auch mit Quellen und Verweisen zu stützen.

Bzgl. der Abendstunden können Sie das vielleicht trotzdem so akzeptieren, wenn es mehrere Anwohner berichten, statt hier sich Bremswegberechnungen und warum ihrer Meinung nur Geschwindigkeit xy möglich sein. Es ist Fakt, das das hier (nicht jeden Abend) passiert, ob der Fahrer nun die Gerade mit 79 oder mit 92 fährt, ist im Kern der Sache nicht relevant. Es ist zu schnell. Ob hier gerast (auch vom Fahrstil her) wird kann ich mit bloßem Auge sehr wohl besser feststellen (auch wenn ich keine Radarpistole im Auge habe und Ihnen sicherlich nicht im Detail sagen kann, ob die es 20 oder 30 kmh zu schnell ist), als Sie als nicht Anwohner ohne jeglichen Bezug.

In Bezug auf den Lärm kann ich Ihnen versichern, das der Lärm der Züge hier bei weitem nicht so Laut/störend ist, wie die Straße (zumindest in unserem Haus), aber das ist natürlich auch subjektiv und nicht in Dezibel nachgemessen.
Sie haben natürlich Recht, das Straßenlärm in der Stadt dazugehört. Es diente auch mehr als zusätzlicher (störender)
Indikator für das Verkehrsaufkommen.
Nein, um die Zeit läuft mein Kind (zum Glück) nicht auf die Straße, da habe ich generell Angst vor vor bei dieser (und anderen viel befahrenen Straßen natürlich auch), aber es ist schon aufgewacht durch Motoren und Bremsen (ka ob um die Kurve "gedriftet" wird hier) in der Nacht.

Der kombinierte Radweg auf der anderen Straßenseite wird auch benutzt, aber natürlich nicht nur. Ich als Anwohner muss auch auf der Straße/Fussweg fahren, abschnittsweise. Auch Fussgänger pilgern abends hier lang, von der Okercabana zu Parkmöglichkeiten, oder zum Kennel. Übrigens gibt es in Richtung Kreuzung TH Straße überhaupt kein Radweg mehr.

Natürlich hat die Allgemeinheit vorrang, dass heißt aber nicht, das man damit jegliche Verbesserungen (oder Forderungen danach)/Kompromisse der betroffenen Anwohner abschmettert. Demokratie heißt nicht einfach nur, das die Mehrheit bestimmt ;)
Sie haben Recht mit den Kabeln, ich sehe es finanziell aber unwahrscheinlich, das komplette Straßenzüge verlegt werden. Ein paar Schilder zusätzlich, Poller kommen für den Anfang vermutlich deutlich billiger (und damit realistisch umsetzbarer).
Ich finde Ihre Idee mit der Verlegung der Anschlussstelle zur Theodor-Heuss-Str. übrigens am besten (ich glaube, die Stand auch mal im Zuge der Umgestaltung Bürgerpark TH-Straße, Messegelände als Vorschlag im Raum)

nochmal dazu:
"Die Lärmbelastung wird im Wesentlichen durch die Verkehrsstärke und die Lärmemissionen der Fahrzeuge bestimmt. Auch das Verhalten des Fahrzeugführers (vor allem im Hinblick auf Geschwindigkeit und Motordrehzahlen) ist ausschlaggebend. Weitere wichtige Einflussgrößen sind die Kombination von Reifen und Fahrbahn sowie die geometrischen Verhältnisse bei der Schallausbreitung."

"Bei Pkw mit klassischem Verbrennermotor ist bei konstanter Geschwindigkeit - je nach Fahrbahnoberfläche und Gang - das Reifen-Fahrbahn-Geräusch ab etwa 30 km/h dominant, bei Lastkraftwagen ab etwa 60 km/h."
(das bezeiht dann natürlichen auf den normalen Verkehr, nicht auf quietschende Reifen und getunte Motoren die stark beschleunigen ;) )
Geringere Geschwindigkeit führt als u.A. zu sehr wohl zu weniger Lärm.
Quelle ist übrigens das Umweltbundesamt :)

Was hat die Vignetten-Maut mit der Verkehrsberuhigung gemein? Schon wieder interpretieren Sie eine Beruhigung mit einem Verbot. Die Straße kann weiterhin genutzt werden, sprich, es ist niemand verpflichtet die Autobahn zu nutzen. Es wird trotz einer eventuellen Maut sicher Verkehrsflussverlagerungen geben, da den Menschen ein schneller Weg wichtiger ist als ein kürzerer Weg. Auch ich fahre lieber einen Kilometer Umweg, bevor ich ständig an Ampeln stehe oder Rechts-Vor-Links-Regelungen beachten muss. Grundsätzlich lässt sich in der Stadt eine Verkehrspolitik gegen das Auto beobachten, was m.E. in Stadt nachvollziehbar ist. Mit Verkehrsberuhigungen wie z.B. am Bohlweg werden „Abkürzungsfahrzeugführer“ vergrault, die dann auf den Ring ausweichen. Daher kann Ihren Aspekt „Generalverdacht“ nicht nachvollziehen. Es ist niemand gezwungen die Eisenbütteler Straße zu benutzen, da es auch andere Möglichkeiten gibt. Im Straßenverkehr beobachte ich immer mehr, dass alle Verkehrsteilnehmer immer rücksichtsloser werden und Verkehrsregeln nicht eingehalten werden. Das Thema müssen wir aber nicht weiter ausführen, da es hier nicht hingehört. Würde jeder Fahrzeugführer (m/w) sich an die Höchstgeschwindigkeit von den 50km/h in der Eisenbütteler Straße halten, so würde dieses Anliegen nicht aufkommen, da jeder mit Straßenlärm rechnen muss, der in die Stadt zieht.
Sie dürfen gerne über meine Rechnung schmunzeln. Mir ist schon bewusst, dass noch ein Anhalteweg berücksichtigt werden muss. Allerdings wird bei den 130 Metern von einer normalen Bremsung ausgegangen. Fahrzeugführer (m/w), die bewusst Streckenabschnitte schnell fahren, weil diese die Strecken kennen, haben einen kürzeren Anhalteweg, da diese später und kräftiger auf die Bremse drücken, um „länger schnell zu sein“. Das Rechenbeispiel war bezogen auf ein 85 PS Fahrzeug. Wird ein 150 PS Fahrzeug zugrunde gelegt, so würde der Beschleunigungsweg ca. 117 m betragen. Bei den Rechenbeispielen geht es nicht konkret um die Fahrzeugführer (m/w), die mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h fahren, sondern um die Tatsache, dass die Eisenbütteler Straße definitiv mit mehr als die erlaubten 50 km/h befahren werden kann (und wird)!

Es gibt keinen südlichen Ringschluss. Dieser wäre, wenn gewollt, über die Hoheworth und die Friedrich-Kreiß-Straße geführt worden. Zum Glück für den Bürgerpark ist das nie passiert. Insofern ist die Eisenbüttler Straße aber nichts anderes als ein Schleichweg. Die sind für Ortsfremde bequem und für Anwohner eine Zumutung. Es soll sich jeder selbst überlegen, was er vor seiner Tür gerne haben würde...
Der Sinn der Stadtautobahn ist, den überörtlichen Verkehr gebündelt aus dem Stadtgebiet herauszuleiten. Dort lassen sich auch Lärmschutzmaßnahmen gebündelt und effektiv umsetzen. Es wäre ein Unfug, dies an jeder für Schleichverkehre geeigneten Straße umsetzen zu wollen. Jeden Euro kann man nur einmal ausgeben.

Sehr geehrter Anwohner BS2,

bevor es jetzt hier in verbalen Schlammschlachten, mit Unterstellungen und Missverständnissen ausartet, sowie Äpfel-Birnen-Vergleiche gezogen werden, möchte ich nur auf einen Satz von ihnen eingehen: „Würde jeder Fahrzeugführer (m/w) sich an die Höchstgeschwindigkeit von den 50km/h in der Eisenbütteler Straße halten, so würde dieses Anliegen nicht aufkommen …“.

Wie ich schon mehrfach geschrieben hatte, wenn es ein Anliegen ist, dann informieren sie die Polizei über das Fehlverhalten der Fahrzeugführer! Diese können durch entsprechende Maßnahmen gegenwirken. Ein generelles Tempolimit von 30 km/h wird bisherige Verkehrsrowdys nicht davon abhalten, sich weiterhin gegen die Regeln zu verhalten.

Mit ein paar Schildern aufstellen, ist dieser Vorschlag nicht getan! Wenn man sich diese Idee durchliest, so fordert der Ideengeber baulich Maßnahmen, die entsprechend aufwändige Eingriffe erfordern. So wie dieser Vorschlag beschrieben wurde werden sie meine Unterstützung nicht erhalten. Es wird noch nicht einmal eine zeitliche Beschränkung (22:00 - 6:00 Uhr) erwähnt.

Meine Meinung hierzu habe ich ihnen kundgetan. Selbst andere Vorschläge, die zur Verbesserung ihrer Situation beitragen, wurden von ihnen skeptisch gesehen. Aus meiner Sicht, gibt es immer mehr als einen Lösungsweg. Dieser Lösungsweg hier, basiert auf einer einseitig gesehenen Sichtweise, ohne die Belange anderer Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Von ihren Argumentationen sind viele nicht haltbar. Die Meinung, dass nur ein Anwohner der Eisenbütteler Straße hier urteilen kann und darf (andere Meinungen werden nicht zugelassen) ist ein eindeutiges Zeichen dafür. Ich habe geschrieben, wo ich gewohnt habe. In dieser Straße fahren über 15000 Fahrzeuge / Tag (achja Quellenangabe: Verkehrsmengenkarte Stadt Braunschweig). Sollen diese Anwohner jetzt auch Tempo 30 Fordern? Tempo 30 ist kein Allheilmittel!

Ich denke, hier werden andere Interessen verfolgt. Denn Verkehrslärm sind andere Anwohner auch ausgesetzt und Fahrzeuge fahren auch nicht nur seit gestern dort.

P. S. Die Fahrbahn der Eisenbütteler Straße ist ohnehin sanierungsbedürftig. Das Harz- und Heide-Gelände ist im Flächennutzungsplan / Gewerbeflächenkonzept der Stadt Braunschweig als Objekt, mit Nutzung auf ein Bürozentrum aufgeführt, was bedeutet, dass dieses für zukünftige Umgestaltungen und Bebauungen zur Verfügung steht. Eine Verlagerung der Straße könnte schon deshalb zielführend sein, um die Straße nicht 2-mal umbauen zu müssen. Hier sollte Zukunftsbasiert geplant werden, und nicht halbherzig.

Dies ist die Meinung, bzw ein Punkt in der Meinung eines Users (Anwohners), der das Anliegen unterstütztund sie nutzen das wieder, um die Gesamtproblematik zu bagatellisieren (bzw unterstellen selber "...andere Interessen verfolgt").

- Ja, es ging in dem Vorschlag auch um Poller etc. zu den Schildern
- Nein, 30 ist sicher kein Allheilmittel, aber es ist ein Anfang (und besser als gar nichts, bzw die jetzige Situation, der vermutlich zT schon hilfreich ist (auch wenn sich nicht alle Verkehrsrowdies dran halten) denn es beruhigt die Straße und reduziert Lärm (sie mein anderer Beitrag). Der Ersteller hat selber geschrieben das das alleine vermutlich nicht ausreicht

- die Straße ist für Allgemeinheit weiter be- und durchfahrbar und für die Anwohner verbessert sich die Situation

- es hält vielleicht Autos und LKWs dazu an, doch die Autobahn zu nehmen, statt die Abkürtzung über die Eisenbütteler Str. (was glauben Sie, was hier los ist, wenn auf der Autobahn etwas gesperrt ist, dann kommt man kaum noch vom Hof ;) )

- Ja, eine Straßenbauliche Lösung ist vorziehen, da stimme ich Ihnen zu.
Ich halte es nur für unrealistisch, das in naher Zukunft umzusetzen, es deutlich aufwendiger und kostpieliger als eine Handvoll schilder und ein paar Poller.
Denn auch wenn der Bebauungsplan dies fürs Messegelände vorsieht, kann es noch Jahre dauern, bis überhaupt ein Entschluss fällt (Geschweige denn Planung und Umsetzung). Es war in Vorschlägen auch schon von Wohnhäusern dort die Rede etc etc, die Vorschläge zur Umgestaltung des Bürgerparks, TH-Straße, Messeglände haben Sie ja sicherlich gelesen) Bos dahin könnten ein paar Schilder und Poller ein Anfang sein (die Schilder lassen sich bestimmt auch wiederverwenden ;) )

Wenn Sie der Verkehr auf Ihrer Straße stört oder generell etwas nicht paßt, hindert Sie natürlich auch keiner, einen eigenen Vorschlag einzureichen und dafür Unterstützer zu finden ;) Wenn Sie anderer Meinung sind, ist es auch komplett legitim, dem Vorschlag hier die Unterstützung zu verweigern :)

Hier stehen auch 2 grundsätzliche Annahmen gegeneinander:
- die Eisenbütteler Str. wird als Abkürzung verwendet und daher sind Vorschläge zur Reduzierung des Verkehrs (und die damit einhergehenden Probleme, Lautstärke, Sicherheit, etc.) im Sinne der Anwohner und als Verbindung zwischen Südesee/Kennel und Bürgerpark berechtigt
gegen
- es ist eine legitimes Verbindungsstück, das unabkömmlich ist, daher steht der Nutzen der Allgemeinheit über den Anliegen der Anwohner.

Die Verkehrsberuhigung ist auch angebracht wegen der Überschneidungen der Straße mit der Radverkehrstrasse entlang der Oker und den beiden Kreuzungspunkten Einmündnung Werkstättenweg/Hoheworthbrücke sowie der Zufahrt zum Kennel/Südsee. Insbesondere die Querung zum Werkstättenweg liegt in einer unübersichtlichen Kurve.

Dass manche Fahrer rasen,wenn sie die Möglichkeit haben,ist bekannt.Nicht selten wird die Strasse als Rennstrecke benutzt.
Gegen was man mehr "kämpfen" musst,sind die Falschparker,die die Autos auf dem Fussweg parken,Häuserseite,dass man wirklich den Fußweg nicht nutzen kann (Veranstaltungen wie Flohmarkt etc).Man müsste die Parkmöglichkeiten als die Bewohnerparkplätze nutzen können.

Hallo Zusammen,

ich wohnte seit ca. 3 Jahren in der Eisenbütteler Straße. Als ich hier einzog, habe ich diese Straße als verkehrsruhig eingeschätzt. Doch schon nach einigen Tagen gemerkt, dass dies nicht der Fall ist. Als Studentin hat man natürlich nicht die finanziellen Möglichkeiten sich eine perfekte Wohnung oder ein Haus mit eigenem Garten leisten zu können und gerade in Braunschweig ist der Wohnungsmarkt eine Sache für sich.... Nun ja, meine süße zwei Zimmer Wohnung ist so geschnitten, dass alle Fenster zur Straßenseite stehen.
In den Abendstunden im Sommer kann ich nur sehr schlecht lüften, da der Lärm bestimmter Autos kaum auszuhalten ist. Leider war es in den letzten Tage so heiß, dass ich keine andere Wahl hatte als bei offenem Fenster zu schlafen. Leider nur semi erfolgreich! Ich glaube, dass auf der Eisenbütteler Straße nachts deutlich mehr Autos mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei fahren, als Verkehrsteilnehmer die sich an die Beschilderung halten.

Es ist gleichgültig ob unter der Woche oder am Wochenende - den Rasern ist es egal! Sie fahren wie sie wollen und nehmen überhaupt keine Rücksicht auf Anwohner, Fahrradfahrer oder Rollerfahrer. Und natürlich denke ich mir oft: "ruf einfach die Polizei an und melde es", aber weder habe ich die Zeit wie eine verrückte aus dem Fenster zu schauen, noch lohnt es sich die Polizei zu rufen, da die Raser so schnell fahren, dass man sich kaum das Nummernschild aufschreiben kann. Da sind die Raser schon längst über alle Berge.
An der Stelle der Polizei würde ich hier regelmäßig einen mobilen Blitzer hinstellen - ich denke die Polizei würde schon nach wenigen Minuten erfolgreich sein!

Vor einiger Zeit hätte ich fast die Polizei gerufen, als ein aggressiver Mann eine Anwohnerin angeschrien und laut beleidigt hat. Ich wollte ihr zu Hilfe kommen, doch da war der gute Mann bereits weg. Streitthema war: ein Parkplatz -> Die Veranstalter des gegenüberliegenden Flohmarktes haben genug Parkplätze bereitgestellt. Allerdings halten sich die meisten Besucher nicht daran und parken auf den Plätzen der Anwohner. Die Anwohnerin hat den Mann nur darauf hinweisen wollen. Dies war nicht das erste Mal! Mich persönlich stören die Veranstaltungen nicht. Mich stören auch nicht die zahlreichen Autofahrer die nach einem Konzert in der VW Halle das Harz & Heide Gelände verlassen wollen... es bildet sich erstmal ein Stau, da viele Leute gleichzeitig das Gelände verlassen wollen. Aber diese sind nicht laut! Es Dauert wenige Minuten dann ist es wieder vorbei und die Konzertbesucher weg!
Mich stören wirklich die Verrückten, die meinten hier mit über 80/90/100 Kmh durch zu RASEN! Die Strecke verführt, keine Polizei, gar keine Kontrollen, zwei Kurven und zwei lange Strecken. Traum jedes Motorrad- und Möchtergern Formel-1 Fahrers mit ihren (z.T. mit Sicherheit illegal) aufgemotzten Fortbewegungsmitteln.

Ich könnte so weiter schreiben und noch einiges mehr nennen. Anhand der Menge an Kommentaren merkt man doch einfach, dass die Eisenbütteler Straße ein Problem darstellt und verkehrsplanerisch nicht komplett durchdacht wurde. Probleme müssen gelöst werden, ich denke wir werden gemeinsam eine gute Lösung für dieses Problem finden.
(Dies sind meine subjektiven Eindrücke und soll niemanden angreifen!)

Liebe Grüße

Die wilde Parkerei bei Großveranstaltungen (z.B. Flohmarkt) ist auch mir schon aufgefallen. Zwischen Zaun und Auto war es so eng, dass ich auf die Straße ausweichen musste. Glücklicherweise wird die Straße bei Flohmärkten gesperrt, sodass eine Benutzung der Straße als Fußgänger möglich ist. In der Eisenbütteler Str. gibt es eben die Situation, dass auf der "Gehweg-Seite" (Offiziell ist es kein Fuß-/Radweg, da das blaue Schild fehlt), keine Parkplatzmarkierungen vorhanden sind, das Fahrzeugführer (m/w) veranlasst, sich auf freie Flächen zu stellen. Ich denke, dass durch eine Umsetzung der Verkehrsberuhigung mit Verlagerung der Parkflächen (Markierung von Parkflächen auf der Straße wie auf dem Brotweg) auf die Straße die wilde Parkerei ein Ende hat.

Die Idee mit einem mobilen Blitzer finde ich super. Vermutlich stößt diese Idee bei den Polizeibehörden nicht unbedingt auf Hurra-Rufe, da die Eisenbütteler Str. nicht zu den verkehrssicherheitskritischen Punkten zählt. Zudem ist der Verkehrsfluss im Vergleich zu "Hauptstraßen" wie der Ring nachts gering. Trotz dieser Bedenken, sollten man den Punkt Temporäre Geschwindigkeitskontrolle weiterverfolgen. Bevor Kritiker Geschwindigkeitskontrollen im Zusammenhang mit Wegelagerei oder Abzocke ablehnen, so weise ich darauf hin, dass niemand gezwungen ist, (Verkehrs-)Recht zu brechen...

Als Eigentümer und lange Zeit Bewohner des Hauses Eisenbütteler Str. 14 kann ich die Verkehrsentwicklung der letzten 60 Jahre auf der Eisenbütteler Str. subjektiv recht gut beurteilen.
In früheren Jahren war dies eine ru

... ruhige, den meisten Verkehrsteilnehmern unbekannte Nebenstrasse.
Mit dem Ausbau der Südtangente wurde die Eisenbütteler Str. immer häufiger als Umgehung bei Bauarbeiten dort genutzt und auch durch die früheren Harz- und Heideausstellungen immer mehr Verkersteilnehmer bekannt und von vielen als praktisch Abkürzung zur Wolfenbüttler Str. und umgekehrt genutzt.
Einigen reicht offensichtlich nicht die Abkürzung, sie möchte auch noch ähnlich schnell fahren wie auf der Südtangente und das leider auch nachts.
In meinem Haus habe ich die zur Straße gehenden Fenster der Schlafzimmer deshalb durch Lärmschutzverglasung schützen müssen, damit wenigsten ein eingermaßen ruhiger Schlaf möglich ist. Bei Hitzeperioden, wie zur Zeit, wo jeder nachts durchlüftet, nutzt das leider nicht viel.
Die Ausfahrt bei Grundstück Eisenbütteler STr. 14 liegt in einem Bogen. Raser sind dadurch beim Ausfahren erst spät zu erkennen und werden zu einer enormen Gefahr.
Ein zusätzliches Übel des erhöhten Bekanntheitsgrades der Straße ist der Parkplatzmißbrauch. Viele der Parkplätze auf der zum Messegelände liegenden Seite werden mißbraucht zum Abstellen von Lieferwagen und Anhängern, die garnicht dort wohnen, teilweise über Monate. Und wenn es bei Anhängern eine Verwarnung gibt, wird der ein Stück weiter bewegt und kann weitere 2 Wochen unbehelligt stehen.
Eine Verkehrsberuhigung wäre sicher eine sinnvolle Maßnahme, die Mißstände etwas zu beheben. Lärm und Gefahr durch Raser würden sofort zurückgehen. und auf längere Sicht würde dadurch sicher auch der Parkplatzmißbrauch weniger werden.

Der Aspekt Parkplatzmissbrauch durch beladene (Schutt-)Anhänger, die über Wochen nicht bewegt wurden (Zu sehen an Niederschlagsspuren und platten Reifen) ist mir auch schon aufgefallen. Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob der Hänger von Anwohnern abgestellt wurde oder von "Fremden". Wenn ich mir die Parkplatzsituation auf der Eisenbütteler Str. anschaue, so komme ich zum Schluss, dass für alle Bewohner ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen - auch wenn durch Verkehrsflusshindernisse ("Poller") 3-4 Parkplätze weichen müssen. Diese 3-4 Parkplätze werden aktuell durch (illegal?) abgestellte Anhänger blockiert.

Die Zufahrt zu der Eisenbütteler ist eigentlich nur Anliegern und Vereinsangehörigen gestattet. Somit ist die Zufahrt grundsätzlich verboten.
Schilder sind diesbezüglich an der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße angebracht und zwar als Linksabbieger von der Volkswagenhalle kommend oder von Hornbach kommend.
Ich bin selber Anwohner (Haus Nr. 20) und denke wir sollten, unabhängig vom Ausgang dieser Idee bewirken, dass dieses Verbot eingehalten wird. Ich habe nirgends beobachtet, dass ein Straßenverkehrss Bild so missachtet wird wie es hier der Fall ist.

Meines Erachtens erfüllt das Schild nicht den Zweck, dem Alltagsverkehr die Durchfahrt zu verbieten, sondern gilt nur temporär bei Straßensperrungen bei Flohmärkten. Die temporäre Nutzung lässt sich an dem Klappmechanismus erkennen. Für ein Durchfahrtsverbot von Transitfahrern müsste vermutlich ein Verbotsschild für Fahrzeuge aller Art mit Ausnahmeschild "Anlieger" aufgestellt werden. Ich denke, dass wir solch ein Durchfahrtverbot nicht durchsetzen können, da die Straße einen Verbindungscharakter aufweist. Daher wäre ein wichtiger Schritt die Durchfahrt "unattraktiv" zu gestalten.

Danke für die Aufklärung.

Die Eisenbütteler Straße wird von besonders vielen Radfahrern und Sportlern Richtung Südsee benutzt, sie sollte für den automobilen Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Ist-Situation:
Die Eisenbütteler Straße ist eine Ausweichstrecke und Abkürzung zwischen Wolfenbütteler Straße und Theodor-Heuss-Straße in einem Gewerbe- und Wohngebiet. Sie wird von ca. 7500 Fahrzeugen / Tag genutzt (Quelle: Verkehrsmengenkarte).

Einige sehen die Eisenbütteler Straße auch als südlichen Lückenschluss des Braunschweig umschließende Ringgebietes. Forderungen den Lückenschluss vom Heinrich-Büssing-Ring durch den Bürgerpark zur Theodor-Heuss-Straße und weiter zum Cyriaksring zu realisieren, wurden verständlicherweise abgelehnt, da hier der allgemein beliebte Bürgerpark unterbrochen werden müsste.

Die Straße weißt 2 enge Kurven auf, sowie einen Abschnitt von 330m mit leichten Schlenkern, der an Wohnhäusern vorbeiführt. Außerdem ermöglicht der Anschluss an die Wolfenbütteler Straße nur eine Einmündungsmöglichkeit von Norden auf, sowie eine Ausfahrtmöglichkeit nur nach Süden. Das begrenzt die Nutzungsmöglichkeit der Straße.

Problem:
Anwohner melden, dass hier ein teilweise unzumutbares erhöhtes Verkehrsaufkommen stattfindet. In den Abendstunden und auch nachts, wenn nicht so viel Verkehr herrscht, wird beschrieben, dass die Fahrzeuge hier außerordentlich schnell fahren und sich teilweise Rennen liefern. Das erhöhte Verkehrsaufkommen und auch die erhöhten Geschwindigkeiten sollen zu unerträglicher Lärmbelästigung und Sicherheitsbeeinträchtigungen führen.

Ferner Melden die Anwohner, dass das Parkverhalten von Kraftfahrern zu wünschen übriglässt. Auf der östlichen Fahrbahnseite werden die Fahrzeuge zum Teil auf dem Fußweg abgestellt, so dass die Restbreite nicht ausreicht um mit einem Kinderwagen diesen Fußweg passieren zu können. Weiter wird berichtet, dass Anhänger länger als die erlaubten 14 Tage an einem Ort verweilen.

Forderungen der Anwohner:
Um den allen entgegenzuwirken, fordern die Anwohner ein generelles Tempolimit von 30 km/h. Außerdem werden bauliche Maßnahmen gefordert. Poller, Streckenversatz, Hochbeete etc. die die Autofahrer zum Abbremsen bewegen sollen. Hiermit soll auch die Attraktivität für durchreisende und Pendler herabgesetzt werden, einhergehend mit einer besseren Sicherheitserwartung für querende Fußgänger und Radfahrer. Ferner wird auch eine Lärmreduzierung (gerade in den Abendstunden und nachts) erwartet.

Mit der Neugestaltung der Straße können auch gleich die überfälligen Datenleitungen für schnelles Internet verlegt werden.

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Meine Meinung:
Das diese Straße als Abkürzung genutzt wird ist legitim, da die Strecke über die A39 einen Umweg von 1,9 Km bei nahezu gleicher Fahrzeit bedeutet (Quelle: Google-Verkehrsberechnung). Auch die Nutzung der Strecke zu Ausweichzwecken sollte bestehen bleiben, wenn auf der A39 der Verkehr staut. Gerade mit Sicht auf den Brückenneubau A395/B4 über A39. Die nächste Ausweichstrecke wäre J.-F.-Kennedy-Platz, Lessingplatz, Bruchtorwall, Karlenwal und damit sehr innenstadtnah.

Inwieweit die Straße an ihre Belastungsgrenzen stößt, und eine unzumutbare Lärmbelästigung hier vorliegt, ist durch ein entsprechendes Gutachten zu klären. Auch, ob es hier zu gefährlichen Situationen kommt, die eine Entschärfung rechtfertigen. Bisher wurde nur von Meinungen und Empfindungen der Anwohner gesprochen, ohne amtliche Fakten vorzulegen.

Auch die Parksituation kann vor Ort überprüft werden und durch bereits geltende gesetzliche Maßnahmen geahndet werden. Umbauten oder Temporeduzierungen sind hierfür nicht notwendig.

Unabhängig vom Ausgang des Gutachtens wäre es sinnvoll, über eine Neugestaltung des Gebietes, rund um das Messegelände und der Eisenbütteler Straße nachzudenken, da das Messegelände im Flächennutzungsplan der Stadt Braunschweig für Änderungen vorgesehen ist und die Eisenbütteler Straße ohnehin einen sanierungsbedürftigen Eindruck macht.

Mein Vorschlag zur Güte:
Der Flächennutzungsplan sieht ein Bürogebäude oder andere Gewerbliche Objekte vor. Diese ziehen bekanntlich noch mehr Verkehr von Arbeitnehmern und Besuchern an. Daher sollte dieses Gebiet nicht, oder nicht vollständig, mit Gewerbeobjekten versehen werden. Es bietet sich eine Parkerweiterung an, welche sich in die bereits bestehende Parkstruktur gut eingliedern lässt. Ebenso könnte man über eine einreihige Wohnbebauung auf der westlichen Seite der Eisenbütteler Straße nachdenken, sofern die bestehenden Hochspannungsleitungen eine Bebauung mit Wohngebäuden überhaupt zulassen. Ein Gewerbe würde sich nur auf dem Westlichen Teil des Harz-und-Heide-Geländes anbieten, mit Zufahrten von der Theodor-Heuss-Straße aus.

Um die Anwohner vom Verkehr zu entlasten würde ich eine Verlagerung der Eisenbütteler Straße vorschlagen. Von der Wolfenbütteler Straße aus, westwärts zum Wehr. Hinter dem Wehr ein Kreisverkehr mit Abzweigung zu den Anwohnern als Anwohnerstraße. Diese Abzweigung ließe sich als „Sackgasse“ mit Weiterführung für Fußgänger und Radfahrer realisieren.
Ferner zweigt vom Kreisverkehr auch die Zufahrten zum Kennelgebiet ab.

Weiter führt die Eisenbütteler Straße dann westwärts zur Theodor-Heuss-Straße, wo sie eine neue Anschlussstelle erhält.

Als bauliche Schwierigkeit erweist sich die alte Eisenbahnunterführung unter der Theodor-Heuss-Straße. Die Unterhaltung einer solchen Brücke ist sicherlich mit Kosten verbunden. Ein Nutzen scheint es nicht mehr zu geben. Hier wäre über einen Abriss nachzudenken (soweit möglich) und die Theodor-Heuss-Straße entsprechend zu ebnen. Wenn das nicht machbar oder gewünscht ist, müsste die Eisenbütteler Straße über eine Rampe an die Theodor-Heuss-Straße angebunden werden.

Die alte Anschluss Möglichkeit an die Theodor-Heuss-Straße könnte entfallen oder bis zum Parkplatz aufrecht erhalten werden, damit Parkbesucher einen offiziellen Parkplatz erhalten.

Bei dem Ausbau / Verlagerung der Eisenbütteler Straße könnten auch gleich die Fahrbeziehungen an der Wolfenbütteler Straße angepasst werden, um auch hier von Nord und Süd einbiegen und ausfahren zu können.

Folgende Vorteile ergeben sich für alle beteiligten:
Die Straße bleibt als Abkürzung, Ausweichstraße und Verbindungsstraße vorhanden. Nutzungseinschränkungen wird es nicht geben. Der Durchgangsverkehr wird von den Anwohnern ferngehalten. Parken und nutzen bleibt den Anwohnern vorbehalten. Aufgrund der Sackgassenregelung dürften auch Rennen und Schnellfahrten ausbleiben. Bauliche Maßnahmen stünden ohnehin in absehbarer Zeit an. Die geplanten Gewerbeobjekte werden auch von den Anwohnern ferngehalten.

In der vorgeschlagenen Reduzierung der Geschwindigkeit sehe ich keine nennenswerten Vorteile für die Anwohner. Es bleibt weiterhin eine Durchfahrtstraße. Es stellt lediglich eine Verschlechterung für den „ordentlichen“ Durchgangsverkehr da. Eine Reduzierung der Verkehrsmenge wird kaum stattfinden, da die erwähnte Strecke über die A39 eine Mehrbelastung für die Autofahrer und die Umwelt darstellt. Gerade bei Überlastung / Stau auf der A39 oder währen der Bauarbeiten für den Brückenneubau A39/A395 wird nach Alternativ-Routen gesucht. Dann führt eine Verlangsamung der Durchfahrtsgeschwindigkeit erst recht zum Rückstau und somit zu Belastungen der Anwohner. Nächtliche Schnellfahrten würden damit nicht unterbunden werden können. Eine deutliche Geräuschreduzierung wird auch nicht stattfinden, da es bei der jetzigen Streckenführung auch zu Beschleunigungen kommt und ab 30 km/h die Rollgeräusche dominanter werden. Die geforderten baulichen Maßnahmen würden ohnehin eine Neugestaltung der Straße erforderlich machen. Lediglich er Kreisverkehr und der neue Anschluss an die Theodor-Heuss-Straße kämen hinzu. Sie bieten aber einen Mehrwert für alle Beteiligten und Anwohner.

Die Straße „unattraktiv“ zu gestalten (O-Ton eines Anwohners) sollte definitiv nicht das Ziel sein. Die Straße ist kein Eigenturm der Anwohner, welche im Stadtgebiet einer Großstadt auch mit Lärm leben müssen. Hier sollte im Interesse aller entschieden werden (auch den durchreisenden) und nicht nur den wenigen Anwohnern. Die Eisenbütteler Straße war schon immer eine Straße in einem Wohn- und Industriegebiet und wird es auch weiterhin bleiben. Folglich sind Aussagen wie, „Der Verkehrslärm hat zugenommen“ in Frage zu stellen.

Die Bahngleise bieten ebenfalls eine Emissionsquelle, welche seltsamerweise nicht bemängelt werden. Interessanterweise aber Veranstaltungen hinter den Bahndämmen (Kennelgebiet bzw. Spielmansteich) wiederum schon. (Quelle: div. Veranstalter).

Nicht auszudenken, wenn in allen Straßen mit Anwohnern eine Temporeduzierung zur vermeintlichen Vergrämung eingeführt wird. Die Belastung, jeglicher Art, würde zunehmen, da der Verkehr hierdurch nicht weniger wird. Er staut sich nur (ob auf der betroffenen Straße oder auf anderen Anwohnerstraßen). Durch stop-nd-go werden auch mehr Abgase erzeugt. Das Unfallrisiko für Radfahrer und Fußgänger reduziert sich hierdurch nicht, da sich diese vermeintlich sicherer fühlen und somit risikobereiter eine Straße überqueren.

Vielen Dank für die ausführliche und gute Zusammenfassung, obgleich diese auf das Anliegen nicht gänzlich zutrifft. Dies ist offenbar auf Missverständnisse zurückzuführen. Neben dem Tempolimit 30 km/h werden bauliche Maßnahmen vorgeschlagen, damit das Tempolimit nicht so einfach „überfahren“ werden kann. Mit dieser baulichen Maßnahme meine ich keine Neugestaltung der Straße mit Tiefbauarbeiten, sondern lediglich das Aufstellen von Hindernissen wie z.B. Aufstellung eines Betonklotzes (siehe Brücke in Leiferde) oder eines Hochbeetes, die häufig in 30er-Zonen zu finden sind.

Sie sprechen von einem erhöhten Verkehrsaufkommen und erwähnen ein Gutachten über die Belastungsgrenze der Straße. Die Belastung der Straße hat mit dem Anliegen nichts gemein. Des Weiteren gilt dies auch für die Thematik Neugestaltung des gesamten Areals hinsichtlich Straßenverlauf und Flächennutzungsplan etc.

Ich kann Ihre Aussage nicht 100% nachvollziehen, dass Schnellfahrten durch eine Verlangsamung der Durchfahrtsgeschwindigkeit nicht unterbunden werden würden. Tagsüber stimmt der Punkt, wohingegen dieser nachts nicht haltbar ist, da der Großteil des Verkehrsaufkommens am Tage auftritt.

Sie haben vollkommen recht, dass Bewohner im Stadtgebiet mit Lärm rechnen müssen, allerdings nicht mit Lärm, der durch gesetzeswidriges Verhalten verursacht wird.

Damit es keine weiteren Missverständnisse gibt, hier eine Auflistung über die notwendigen, konkreten Maßnahmen auf der Eisenbütteler Straße:
*) Aufstellung von Tempo 30 Schildern (mind. 4 Stück)
*) Markierungsarbeiten für Parkstreifen auf Fahrbahnseite Ost
*) Aufstellung von „mobilen“ Hindernissen auf Parksteifen West unter Berücksichtigung von Grundstückeinfahrten und notwendigen / sinnvollen parkflächenfreien Straßenabschnitten
*) KEINE Neugestaltung der Straßen mit Fußwegen, Bordsteinen etc.

Sehr geehrter Ideengeber BS38122,

vielen Dank, dass sie sich noch einmal zu Worte gemeldet haben, um die Diskussionen in ihre vorgesehenen Bahnen zu führen.

Offenbar versteht jeder etwas Anderes unter ihrer Idee, oder möchte die Idee für seine persönlichen Interessen nutzen. Hier ist von „… die Durchfahrt unattraktiv zu gestalten“ oder „ein weiterer Schritt in Richtung Durchfahrtsverbot “ die Rede. Während andere wiederum nur Radfahrer bevorzugen wollen. Und genau das darf nicht geschehen! Der Kraftverkehr ist ein wichtiger Teil unserer Infrastruktur und derzeit durch nichts zu ersetzen.

Straßenlärm ist in letzter Zeit überall im Munde. Am liebsten würden alle Anwohner den Verkehr vor ihrer eigenen Haustür verbieten wollen. Sei es durch Beschränkungen oder durch Hindernisse. Anstelle sich mit den alltäglichen Stadtlärm abzufinden oder sich schalldichte Fenster zuzulegen, werden die Forderungen auf die anderen Verkehrsteilnehmer abgewälzt. Als Argumentation dient, wie so oft, „spielende Kinder“. Kinder haben auf keiner Fahrbahn etwas zu suchen. Dafür sind die Eltern zuständig. Offenbar möchten die Eltern in der heutigen Zeit ihren Erziehungspflichten nicht mehr nachkommen und fordern ebenfalls, die Verantwortung auf die Kraftfahrer abzuwälzen. Dabei müssen sie doch zugeben, haben gerade die Anwohner der Eisenbütteler Straße, die seltene Möglichkeit ihre Kinder im nahe gelegenen Park spielen zu lassen. Hier gibt es auch einen größeren Spielplatz.

Auch ihre Wohnhäuser weisen die Besonderheit auf, dass sie nur auf einer Seite dem Straßenlärm zugewandt sind. Auf der Östlichen Gebäudeseite befindet sich die Oker, mit dem angrenzenden Park. Hier dürfte keinerlei Lärmbelästigung entstehen. Auf der Oker oder im Park wird, hoffentlich nicht schnell gefahren. Für Veranstaltungen im Marine-Heim oder im Gehörlosen-Verein, wenden sie sich bitte an den Veranstalter.

Mit ihrer Forderung, einer Tempo-30-Beschränkung (Achtung: Zone 30 ist eine per Gesetz definiert und darf hier nicht eingerichtet werden) zzgl. aufstellen von rechtlich bedenklichen Hindernissen, bestrafen sie auch die Kraftfahrer, die sich bisher an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten gehalten haben. Sie fordern die Beschränkungen 24 Std. / Tag, auch wenn es ihnen nur um die nächtliche Ruhe geht. Auch die Hindernisse stehen dort den ganzen Tag. LKW können nicht gefahrlos passieren und müssen ggf. in den Gegenverkehr ausweichen, bzw. diesen abwarten. Sollte es zu Unfällen, aufgrund der Hindernisse kommen, besteht Schadenersatzanspruch gegenüber der Stadt. Die Hindernisse sind nicht zum Schutz für irgendjemanden da, sondern sind zum gezielten Ausbremsen gedacht und stellen ein zusätzliches Unfallrisiko dar. Insofern ist die Schaffung von solchen Hindernissen eine rechtlich bedenkliche Grauzone. Hinzu kommt, dass die Eisenbütteler Straße auch keinen Unfallschwerpunkt ist, der eine Temporeduzierung mit der Schaffung von Hindernissen auf einer solchen Straße rechtfertigt.

Für Markierungen der Parkstreifen oder aufstellen von Hochbeeten, außerhalb des fließenden Verkehrs, sehe ich keine rechtlichen Bedenken.

Für Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Falschparken habe ich übrigens auch kein Verständnis. Aber hierfür gibt es geltendes Recht. Mit den bestehenden Gesetzen haben sie ausreichend Möglichkeiten ihre Straße wohnenswerter zu machen. Hier sollte unbedingt durchgegriffen werden. Insofern ist eine Veränderung, jeglicher Art, in ihrer Straße nicht notwendig. In den Kommentaren wurden viele Vergehen gesehen, gehört, vermutet. Die Ordnungsbehörden eingeschaltet hat aber keiner (Warum?).

Hallo M. Richie,
besten Dank für Ihre ausführliche und objektive Meinung zum kontroversen Thema Eisenbütteler Str..
Wie Sie schon richtig bemerkt haben, gibt es nur eine der Straße zugewandte Seite bei den Wohnhäusern. Von der Ostseite ist kein nennenswerter Lärm auszumachen, sprich, es gibt keinen Anlass sich bei den dort ansässigen Vereinen zu beschweren. Der nennenswerte Lärm kommt von der Straßenseite. Zwischen den Zeilen lese ich, dass Sie uns Anwohner vorschlagen, die Wohn- und Schlafzimmer auf die ruhige Ostseite zu legen. Leider ist das aus baulichen Gründen nicht möglich. Jedenfalls in unserem Haus liegen ein Großteil der Wohn- und Schlafräume auf der Westseite, wohingegen auf der Ostseite Küche und Treppenhaus liegen.
Sie haben verständlicherweise eine Aversion gegen eine ganztägige Temporeduzierung, da Bürger (m/w), die sich an Recht und Gesetz halten, bestraft werden. Dies ist richtig, aber gang und gäbe in der heutigen Zeit. Hält sich jemand nicht an Recht und Gesetz, muss die Allgemeinheit auch darunter leiden. Ein Beispiel sind Leinenzwänge für Hunde, nur weil Hundehalter (m/w) ihren Hund nicht unter Kontrolle habe und somit Menschen zu Schaden gekommen sind. Weiterhin lassen sich die Drohnen nennen. Weil Drohnenpiloten (m/w) die Privatsphäre anderer Personen nicht eingehalten haben, gibt es nun die Drohnenverordnung, die besagt, dass in bestimmten Fällen fremde Grundstücke nicht überflogen werden dürfen.
Den Aspekt erhöhtes Unfallrisiko, einhergehend mit erhöhtem Haftungsrisiken für die Stadt, muss auch zurückweisen. Einerseits wird durch Einhaltung von Mindestbreiten und –längen bei wechselseitige Fahrbahneinengungen eine Durchfahrt von Lkw gewährleistet werden. Ferner erlaube ich mir den Hinweis zu geben, dass ausgewiesene erlaubte Höchstgeschwindigkeiten für Fahrzeugführer (m/w) nicht heißt, dass diese den Straßenabschnitt auch mit der Höchstgeschwindigkeit befahren können. Die Geschwindigkeit ist stets an die vorherrschenden Bedingungen (Wetter, Verkehrsaufkommen etc.) anzupassen! Folglich sehe ich keine erhöhte Unfallgefahr, da die Geschwindigkeit reduziert wird. Sollte Ihre Denkweise stets befolgt werden, so müssten beispielsweise alle Bäume im Stadtgebiet gefällt werden, da stets die Gefahr besteht, dass Äste Schäden an Mensch und Sachgütern verursachen können.

Wir warten jetzt die Entscheidung der Experten in den Behörden der Stadt ab. Sicher werden die Experten keinen Schnellschuß starten, sondern in Ruhe die Gegebenheiten anschauen, die Lage bewerten und Lösungsmöglichkeiten ausarbeiten.

Sehr geehrter BS38112,

sie finden es also in Ordnung, wenn Menschen oder Tiere bestraft werden, obwohl sie sich an die Gesetze für Recht und Ordnung halten. Und das nur, weil einige wenige Mitmenschen sich nicht, an die Regeln gehalten haben. Ihre genannten Beispiele halte ich ebenfalls für nicht richtig. Auch hier sollte unbedingt nachgebessert werden.

Demnach müsste jedem Mann, sein Geschlechtsteil entfernt werden, nur, weil einige wenige Männer dieses nutzen, um sich nicht „gesellschaftskonform“, bzw. sogar gesetzeswidrig damit verhalten (Vergewaltigung, Missbrauch, wildpinkeln etc.). Es wäre schlimm, wenn es so weit kommt.

Bei ihren Argumenten über Haftungsfragen, sollten sie berücksichtigen, warum etwas gebaut oder gepflanzt wurde. Ist ein Hindernis nur dazu da, um jemanden gezielt auszubremsen? Nimmt man auch schwerste Verletzungen oder seinen Tod in kauf? So ist dieses Hindernis umgehend zu entfernen und die Gefahrenstelle zu entschärfen. Es handelt sich hier um ein vermeidbares Risiko. Im Gegensatz dazu steht der Nutzen: Vermeintliche Abendruhe. Ist es ihnen das wert?

Bäume werden regelmäßig auf ihre Standfestigkeit hin untersucht. Könnte ein Baum, eine Gefahr darstellen, wird er gekürzt oder ganz entfernt. Ist eine kurzfristige Untersuchung (z. B. nach einem Sturm) nicht möglich, wird die betroffene Stelle vorübergehend abgesperrt, bis eine Freigabe erfolgen kann. Eine vorsorgliche Baumfällung ohne Untersuchung, wird in den allermeisten Fällen nicht stattfinden. Daher passt ihr Argument mit der vorsorglichen Fällung von Bäumen nicht zum Thema.

Bei ihren Argumenten zur Geschwindigkeitsreduzierung durch Hindernisse, haben sie außer Acht gelassen, dass sich in der Eisenbütteler Straße auch die Freiwillige Ortsfeuerwehr Innenstadt, sowie das Katastrophenschutzzentrum befindet. Diese Überbreiten Fahrzeuge müssen dann auch ihren Hindernisparcours entsprechend langsam überwinden, was unnötig viel Zeit in Anspruch nimmt. Ferner reisen auch die alarmierten Einsatzkräfte über die Eisenbütteler Straße an. Hier kommt es dann zwangsläufig zu gegenseitigen Behinderungen. Ich hoffe mal, das sie nie die Hilfe der Organisationen in Anspruch nehmen müssen. Das Aufstellen der Fahrzeuge bei festen Hindernissen ist ohnehin sehr schwierig.

Das wir jetzt die Untersuchungen und Entscheidungen des Rates der Stadt Braunschweig abwarten müssen, in dem Punkt sind wir und einig! :-)

Das ganze Gebiet sollte zeitgemäß und ohne Durchgangsstraße überplant werden. Aktuell sind die Straße und das Messegelände eine große Vergeudung von gut nutzbarer Stadtfläche und weit weg von schön.