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Fußgängerüberweg Ebertallee / Am Triangel

Ich möchte mich für einen Fußgängerüberweg oder Fußgängerampel auf Höhe Am Nußberg / Am Triangel und Tempo 30 auf der Ebertallee einsetzen.

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Der Inselwallpark ist sehr beliebt und oft stark frequentiert. Häufig halten sich hier gerne - auch längere Zeit - viele Erwachsene, Kinder mit oder ohne Begleitung und ganze Kindergärten auf.

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Verkehr

Verbesserung der Kreuzung Möncheweg / Am kleinen Schafkamp / Hinter den Hainen / Alte Kirchstrasse in Braunschweig Mascherode

Die o.g. Kreuzung wird in verschiedenen Richtungen regelmässig von Fussgängern und Fahrradfahrern überquert, dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Daher diese Aufforderung an die Stadt, die Situation zu überdenken und zu verbessern.

Detaillierte Begründung:
1. Nach dem offiziellen Schulwegplan der Stadt Braunschweig (siehe 1) müssen fast alle Schüler der Grundschule Mascheroder Holz aus Mascherode an dieser Kreuzung die Strasse „Am kleinen Schafkamp“ überqueren. Dies stellt jedoch gerade fUr Erstklässler eine hohe Anforderung dar, müssen sie doch den häufig (zu) schnellen Auto-Verkehr aus 4 Richtungen überwachen. Wenn sie zu ihrer Vereinfachung ein Stück in den Schafkamp gehen, um die Anzahl der zu kontrollierenden Richtungen auf 2 zu reduzieren, werden sie weiterhin durch zu schnell einfahrende Autos in den kleinen Schafkamp oder aus der anderen Richtung, hier insbesondere auch durch den uneinsehbaren weiteren Verlauf des kleinen Schafkamps überraschend und schnell fahrende Fahrzeuge gefährdet. Die Konsequenz dieser von den Eltern als gefährlich eingestuften Kreuzung ist, dass Kinder teilweise durch den weiter östlich liegenden Bereich auf unübersichtlichen und unbeleuchteten Seitenwegen im Winter im Dunkeln die Kreuzung umgehen, oder Eltern ihre Kinder doch lieber mit dem Auto bringen und dann direkt vor der Schule absetzen. Beides sind Folgeerscheinungen, die niemand wirklich will.
2. Da die Stadt dem Fahrradverkehr aus dem Möncheweg kommend mit einem Verkehrszeichen „Vorfahrt achten“ die eigentlich bestehende Vorfahrt gegenüber u.a. dem Verkehr aus dem kleinen Schafkamp kommend nimmt, kommt es immer mehr dazu, dass sich die Autofahrer aus dem kleinen Schafkamp kommend noch weniger an das Stopschild halten und mit höherer Geschwindigkeit bis an die Kurve heranfahren. Originalton Verkehrspolizei bei Abnahme der Fahrradprüfung der Grundschule Mascheroder Holz 2018: „an das Stopschild hier hält sich ja gar keiner“. Zu guter letzt ist die rechtliche Situation für Fahrrad- und Autofahrer hier nicht mehr durchschaubar.
3. Es gibt regelmässig Fussgänger, häufig auch ältere Mitbürger, teilweise mit Rollator, die an der Kreuzung den Möncheweg überqueren, um zum Edeka zu gelangen. Gegenüber dem abbiegenden Verkehr aus der Alten Kirchstrasse und aus dem kleinen Schafkamp haben sie sogar ein „Vorfahrtsrecht“ (aber welcher Autofahrer hält sich daran?).
4. Auch für Autofahrer ist die Kreuzung durch den schnellen Verkehr entlang der abknickenden Vorfahrtsstrasse und die teilweise eingeschränkte Einsicht nicht einfach zu queren, insbesondere aus dem Möncheweg oder Hinter den Hainend kommend jeweils geradeaus.

Es gibt verschiedene Denkansätze, die Kreuzung allgemein für den Verkehr, zumindest aber für Kinder und ältere Leute zu verbessern, z.B. durch Einrichtung von Fussgängerquerungen an den Einmündungen „Am kleinen Schafkamp“ und „Hinter den Hainen“, oder Umwandlung der Kreuzung in einen Miniatur-Kreisverkehr mit überfahrbahrer Mittelinsel für grosse Fahrzeuge. Letzteres hat nach Erfahrungen (siehe 2) eine allgemeine Geschwindigkeitsverminderung bereits vor der Kreuzung zur Folge und damit insgesamt eine Reduzierung des Gefährdungspotentials bei vergleichsweise geringem Aufwand.

Quellen:
1) https://www.braunschweig.de/leben/schule_bildung/schulportal/schulen/sch...
2) http://www.rohrackerstrasse.de/kreisverkehr/ingenieurwissenschaften.pdf

Bearbeitungshinweis: 
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Momentan wird untersucht, ob diese die Situation am Möncheweg/Am kleinen Schafkamp entschärfen würden. Zur endgültigen Beurteilung der Maßnahme, bedarf es jedoch noch Zeit, da eine weitergehenden Planung sowie einer Kostenabschätzung erforderlich ist. Wir bitten um etwas Geduld. 4) 19.10.2020 - Zu 1) Empfohlene Schulwegführung: Der Hauptverkehrsstrom läuft über den Möncheweg und die Alte Kirchstraße. Die Schülerinnen und Schüler queren die Straße Am kleinen Schafkamp. Diese Querung bedarf, aufgrund der auseinandergezogenen Verkehrsbeziehungen und der teilweise eingeschränkten Sichtfenster, die Umsicht aller Beteiligten. Zu 2) Rechtliche Situation ist hier nicht mehr durchschaubar: Ein Stoppschild ist rechtlich absolut eindeutig. Wer ein Fahrzeug führt, muss anhalten. Das Stoppschild steht an dieser Stelle, weit vor dem Möncheweg, um die Aufmerksamkeit gegenüber dem Fuß- und Radverkehr zu erhöhen. Auch für den Radverkehr besteht eine rechtlich eindeutige Situation. Da der Radweg hier endet, besteht kein Vorfahrtsrecht. Das aufgestellte Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ (VZ 205) verdeutlicht die gegebene Situation. Zu 3) Querung der Kreuzung Möncheweg/Alte Kirchstraße Richtung Edeka: Die genannte Kreuzung befindet sich im Bereich der abknickenden Vorfahrtsstraße, die vom Möncheweg nach Westen zur Alten Kirchstraße verläuft. Im Bereich von abknickenden Vorfahrten sollten keine Fußgängerquerungen vorgesehen werden. Der reguläre Weg zum Edeka Markt über die Straße am Mascheroder Holz ist nur geringfügig länger. Somit besteht eine gute und sichere Fußwegverbindung zum Supermarkt ohne die abknickende Vorfahrtsstraße im Kreuzungsbereich überqueren zu müssen. Zu 4) Unübersichtliche Kreuzung, eingeschränkte Sicht: Der Hauptverkehrsstrom läuft über den Möncheweg und die Alte Kirchstraße. Die Ein- bzw. Ausfahrt in die Nebenstraßen bedarf Umsicht, vor allem zu Hauptverkehrszeiten. Umbau der Kreuzung Grundlegende Verbesserungen wären nur durch einen Neubau der Kreuzung zu erreichen. Ein Kreisverkehr wäre an dieser Stelle, nach einer Vorprüfung der Verwaltung, auf Grund der Platzverhältnisse kaum zu realisieren. Nach einer ersten, prinzipiellen Überlegung, scheint am ehesten ein Umbau zu einer normalen Kreuzung ohne abknickende Vorfahrt und mit auf das notwendige Maß reduzierten Fahrbahnflächen in Frage zu kommen. Auf Grund der im Möncheweg angeordneten Querungshilfe in der Fahrbahnmitte, der einseitigen Fahrbahnverengung in der Straße Am kleinen Schafkamp und des Umbaus des Kreuzungsbereiches mit geänderter Vorfahrt, reduzieren sich die Fahrgeschwindigkeiten deutlich und der Kreuzungsbereich wird für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer eindeutiger und sicherer. Umsetzungsperspektive: Der Umbau dieser Kreuzung ist nicht vorrangig. Haushaltsmittel sind für diese Maßnahme nicht eingeplant. Diese Maßnahme wäre straßenausbaubeitragspflichtig, so dass die Anlieger an den Baukosten zu beteiligen wären. Nach einer ersten groben Kostenschätzung würden sich die Kosten für den Umbau der Kreuzung auf ca. 500.000 € belaufen. Vorschlag der Verwaltung: Die Verwaltung schlägt vor, zumindest einen Teilbereich der Planung, in diesem Fall die Fahrbahnverengung Am kleinen Schafkamp, umzusetzen. Hierdurch wird die Verkehrssituation vor allem für die Schulkinder wesentlich verbessert, da der fußläufige Verkehr nur eine Fahrspur zu queren hat und da die Straßenverhältnisse an dieser Stelle viel übersichtlicher sind als im unmittelbaren Kreuzungsbereich. Zur Reduzierung der Zahl der einfahrenden Fahrzeuge in die Straße Am kleinen Schafkamp wird in der Straße Hinter den Hainen an der Kreuzung die vorgeschriebene Fahrtrichtung „geradeaus“ und „links“ ausgeschildert. Für den querenden fußläufigen Verkehr Am kleinen Schafkamp wird somit die schlecht einzusehende Fahrtrichtung aus der Straße Hinter den Hainen unterbunden. In der Straße Hinter den Hainen ist keine bauliche Maßnahme möglich, da hier auch der ÖPNV abgewickelt werden muss. Mit diesem Vorgehen wird dem Vorschlag aus dem Ideenportal nachgekommen. Unabhängig davon wurde von der Verwaltung einen Ortstermin mit dem Stadtbezirksrat vereinbaren, um Möglichkeiten zu erörtern, ob die problematische abknickende Vorfahrtsregelung mit einem Provisorium (Markierungslösung) aufgehoben werden kann. Auch dies wurde bereits umgesetzt. (siehe auch DS 20-12673 im Ratsinfoportal https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/politik/ratderstadt/index.php)

Kommentare

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Wenn, wie im Text angegeben, es der Polizei sogar bekannt ist, dass an dieser Stelle von nicht wenigen Verkehrsteilnehmern das VZ 206 "Halt! Vorfahrt gewähren" missachtet wird, dann stellt sich die Frage, warum hier nicht wenigstens zu den Schulverkehrszeiten eine entsprechende Verkehrsüberwachung stattfindet?! Hier kommt es tatsächlich zu zahlreichen Verstößen und damit gefährlichen Situationen auf dem Schulweg.

Auch für Radfahrer kann ich die im Text angegebenen Gefahren bestätigen, es kommt häufig zu kritischen Situationen, die Entscheidung zur Aufstellung des VZ 205 "Vorfahrt gewähren" für Radfahrer führte hier nicht zu einer großen Verbesserung, im Gegenteil. Dadurch wurde die Vorfahrtssituation, wie beschrieben, uneindeutig, ist die Aufstellung dieses VZ überhaupt den Vorgaben entsprechend erfolgt oder wollte man es sich hier seitens der Verwaltung nur einfach machen? Da es dieses VZ 205 an der Stelle noch nicht sehr lange gibt scheint die Problematik ja zumindest bekannt zu sein.

Es wurde parallel auf Unterschriftenlisten gesammelt, es gibt insgesamt 217 Unterstützer.