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WC im Inselwallpark

Der Inselwallpark ist sehr beliebt und oft stark frequentiert. Häufig halten sich hier gerne - auch längere Zeit - viele Erwachsene, Kinder mit oder ohne Begleitung und ganze Kindergärten auf.

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Bau eines Hundeauslaufs

Idee ist es, nach Vorbild vieler anderer Städte, einen Hundeauslauf zu bauen. Dabei wird ein Stück Wiese eingezäunt, in dem die Hunde ausgelassen toben können.

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Stadtgrün und Umwelt

Trinkbrunnen und Flaschenauffüllen

Ich habe mir gedacht, dadurch, dass das Problem mit dem Plastik im Meer und auch an Land im Moment so viel in den Medien ist und schlimme Ausmaße annimmt, ließe sich dem etwas entgegenwirken, in dem zum Beispiel mehr Trinkbrunnen bzw. Wasserspender überall in der Stadt errichtet werden, die für alle zugänglich sind.
Dort können die Menschen auch ihre wiederverwendbaren Trinkflaschen auffüllen, ohne sich Plastikflaschen kaufen zu müssen.
In Frage kommen natürlich auch Standorte wie der Bürgerpark, Ölpersee und der Südsee. Davon würden dann die Sportler gut profitieren, da sie zum joggen keine Flasche mehr mitnehmen brauchen.
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht welcher Kategorie das zugeordnet wird: zum Einen kommt es der Gesundheit der Menschen zu Gute, da Menschen dazu gebracht werden mehr Wasser zu trinken. Zum Anderen kann man es auch der Umwelt zuordnen, weil so, viel Plastik eingespart werden kann. Desweiteren gehört es auch zu Bauen und Planung weil Wasserspender gebaut bzw. installiert werden müssen.
Ich denke, dass sich diese Idee relativ leicht in die Tat umsetzen lässt und zudem würde ich mich freuen, wenn sie viele Unterstützer findet.
Außerdem wären die Wasserspender ein Aushängeschild oder Imageaufbesserung für die Stadt.

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Kommentare

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Vorweg:
Plastikflaschen, Plastiktüten etc. landet in Deutschland nicht in den Meeren, wenn sie ordnungsgemäß über die Wertstofftonne oder dem Restmüll entsorgt werden. Das wird uns nur von einigen selbsternannten Umweltschützern und Medienvertretern so verkauft. Da gibt es andere Länder, die ihren Müll regelmäßig, direkt im Meer entsorgen. Hier sollte man im Rahmen des Umweltschutzes eher ansetzen.

Aber gut, darum geht es hier ja zum Glück nicht.

Trinkbrunnen sind sicherlich eine gute Sache, wenn die Hygiene gewährleistet ist.

Viele trinken direkt aus dem Verschluss ihrer Flasche. Wenn dieser Verschluss mit dem Wasserauslass in Berührung kommt, haften die Keime (jeder Mund ist voller Keime) am Wasserauslass und vermehren sich dort sehr schnell. Anschließend landen die Keime beim nächsten wieder in der Flasche.

Daher sind Trinkbrunnen in der Öffentlichkeit besser geeignet, wo man nicht direkt mit irgendetwas in Berührung kommt.

Dann kommt noch der Schutz vor Vandalismus und mutwilliger Verschmutzung hinzu. Ich habe schon erlebt, dass an den Trinksäulen Uriniert wurde oder sonstige Exkremente hinterlassen worden sind. Wer weiß auf was für Ideen die Leute noch so kommen (Bidet, Hundetränke, Brechschale etc.). Dann macht das Trinken auch keinen Spaß mehr.

Wenn die Hygiene durch entsprechende Maßnahmen gewährleistet ist (Überwachung, regelmäßige Reinigung, Selbstreinigung etc.), finde ich es eine gute und unterstützenswerte Idee.

Es geht ja nicht um die Weiterleitung von Plastik ins Meer einzelner Länder, sondern um den allgemeinem Plastik konsum. Wie bereits geschrieben könnte Braunschweig dort Vorreiter sein und Anderen Städten oder Ländern ein Vorbild sein. In Ländern wie Australien oder Neuseeland ist es normal Wasserspender in jedem kleinen Dorf zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Wenn es danach ginge etwas wegen Gefahr vor Vandalismus nicht durchzuführen, wäre es lächerlich. Das ist genau das, was die Täter beabsichtigen.
Über die letztendliche Umsetzung kann natürlich noch diskutiert werden. Es besteht ein generelles Problem mit Vandalismus und hat nicht zwangsläufig etwas mit dieser Idee zu tun.

Meiner Meinung nach, machen Trinkflaschen nur einen mäßigen Teil unseres Plastikmülls aus, da heute fast alles in Kunststoffen verpackt ist. Nicht nur Getränke. Und so lange dieses Plastik ordnungsgemäß entsorgt, wiederverwendet oder vernichtet wird, nimmt die Umwelt keinen nennenswerten Schaden. Lebensmittelverpackungen sind Grundwasserneutral und verbrennen Schadstoffarm.

Ich denke nicht, dass Deutschland (und schon gar nicht, das kleine unbekannte Braunschweig) ein Vorbild für Länder ist, die ihren Müll schon immer im Meer oder in den Flüssen entsorgt haben. Hier spielt die Mentalität aber auch die finanziellen Möglichkeiten eine entscheidende Rolle. Oft macht Deutschland sich mit seinem übertriebenen Müllsammel- und Mülltrennwahn in vielen Ländern der Erde lächerlich. Und wenn es in Australien und Neuseeland normal ist (andere klimatische Bedingungen), dann kann Deutschland nur Nachahmer sein und nicht Vorreiter.

Müll lässt sich übrigens besser automatisch trennen und erreicht so eine Reinheitsquote von rund 99% bei den wiederverwendbaren Rohstoffen. Manuell getrennter Müll, dagegen weitaus weniger, da hier öfters Fehlbefüllungen stattfinden.

Erwähnt werden, sollte aber auch, die Umweltbelastung, die durch bestimmte Wiederaufbereitungen entstehen. Es wird jede Menge Energie für Transport, Reinigungs- und Schmelzverfahren aufgewendet. Ebenso werden beim Recycling auch Schadstoffe freigesetzt, so dass Wiederverwendung nicht immer, dass Mittel der Wahl sein sollte. Das ist selbst bei Glasflaschen (Mehrweg) nicht zu unterschätzen (Schmelzenergie: ca. 1600 Grad Celsius. Natronlauge, Chlordioxid, Peressigsäure und Frischwasser für Reinigung. Zzgl. Energie für Transporte).

Müllvermeidung ist natürlich immer noch das Beste! Das steht außer Frage.

Dass es ein generelles Problem mit Vandalismus jeglicher Art gibt, da gebe ich ihnen Recht. Es bringt aber nichts, für viel Geld jetzt Wasserspender oder Trinkbrunnen bereitzustellen, wenn diese innerhalb von kürzester Zeit verdrecken, oder durch Bakterien unbenutzbar geworden sind. Hier sollte man sich schon vorher Gedanken machen, wie man der Sache entgegenwirken kann. Selbst beim Gedanken daran, wozu dieser Wasserauslass evtl. schon einmal benutzt wurde, führt zu Ekelgefühlen und man wird diese Wasserquelle nicht mehr mit ruhigen Magen genießen können.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin für ihre Idee und habe sie auch schon unterstützt. Ich bringe lediglich ein paar Punkte hervor, über die man mal nachdenken sollte. Ich gehöre nicht zu denen, die zu allem immer sofort „Ja“ sagen, ohne darüber nachgedacht zu haben.

Hallo, ich habe jetzt ein Jahr in Graz gelebt und komme jetzt zurück nach Braunschweig. In Graz gibt es flächendeckend über die ganze Stadt, vor allem aber auch auf den Campussen der Universitäten, überall Trinkbrunnen (das fand ich als Student natürlich ziemlich praktisch, und sie wurden auch intensiv genutzt - manche Brunnen in den Parks hatten auch auf dem Boden darunter festgekettete Näpfe für Hunde). Diese Brunnen habe ich sehr zu schätzen gelernt - vor allem, bei so einem heißen Sommer wie aktuell.

Wegen der Hygiene und wegen Vandalismus kann man glaube ich ganz gut von anderen Städten lernen, in Graz funktioniert es ganz gut. Eine Beschreibung kann man hier finden, wenn es jemanden interessiert: https://www.holding-graz.at/trinkbrunnen.html

Ehrlich gesagt, ist es das etwas was mir extrem fehlt. In der Schweiz sind überall öffentliche Brunnen mit Trinkwasser zu finden, selbst in kleinen Dörfern gibt es mehrere Brunnen, und natürlich auch in Städten kann aus allen Brunnen getrunken werden, es sei denn es steht ausdrücklich "kein Trinkwasser". Insbesondere an allen Bahnhöfen gibt es gut erreichbare Brunnen für Reisende. In Zürich sind es mehrere Trinkbrunnen pro Bahnstieg. Hingegen hab ich an deutschen Bahnhöfen vergeblich nach Trinkwasser gesucht. Ärgerlich ist das wenn nachts auch alle Läden schon zu sind, aber ehrlich gesagt will ich nur meine Edelstahlflasche auffüllen und es widerstrebt mir Plastik zu kaufen.

Besonder gefiel mir, dass selbst an der Uni in der Mensa gratis Leitungswasser zur Verfügung steht. Gleich nach der Kasse kann man sich ein Glas nehmen und an einem der beiden Trinkwasserhähnen auffüllen. Kaum jemand trinkt da Softdrinks, was am Ende auch gesunder ist.