Vorheriger Vorschlag

Ein- und Ausfahrt in die Echternstraße von Sonnenstraße aus sicherer machen

Auf der Sonnenstraße Haltelinie bei Rotlicht Sonnenstr./Güldenstr. anbringen, so daß eine sicherere Ein- und Ausfahrt in die Echternstraße möglich wird (analog Kreuzung Celler Str. / Petritorwall).

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Nächster Vorschlag

Parken auf dem Magnikirchplatz

Vor etlichen Jahren, in der Vorweihnachtszeit, hat es in einer Braunschweiger Tiefgarage gebrannt. Etlicher Parkraum war für eine geraume Zeit nicht nutzbar und die Braunschweiger Händler befürchteten Umsatzrückgänge.

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Verkehr

Tempo 30 auf der Museumstraße in Braunschweig

"Seit Jahren wohne ich nun schon in der Museumstraße in Braunschweig, gegenüber des Herzog Anton Ulrich Museums.

Trotz der wirklich schön gewordenen Straßensanierung und des neu eingeführten Fahrradstreifens zur Verkehrsberuhigung, muss man dort in manchen Zeiten wirklich Angst haben, überfahren zu werden.

Ein normales Aussteigen aus dem Fahrzeug, sowie eine schnelle Straßenüberquerung ist zu bestimmten Zeiten nur schwer möglich, da Autofahrer in viel zu hohem Tempo auf der Msueumstraße unterwegs sind. Frontalcrashs sind zwar noch nicht wissentlich passiert, aber es war schon oft kurz davor, durch die riskanten Überholmanöver einzelner Autofahrer. Anstatt hinter den Radfahrern zu bleiben, wird überholt und die Gegenfahrbahn gleich mit genutzt, auch wenn da bereits ein anderes Fahrzeug kommt. Durch das überhöhte Tempo, müssen diese dann vollbremsen um einen Unfall zu vermeiden. Bei Tempo 30 würde die Autofahrer sicher hinter den Radfahrern bleiben.

Meine Vorschlag und auch der der Nachbarn wäre, eine Tempo 30 Zone auf der Museumstraße!!!

Diese gibt es bereits ab Kastanienallee bis Ecke Hochstraße. Warum nicht weiter bis zum Schloss? Dort ist ja auch wieder Tempo 30.

Das würde sehr viel bringen, vor Allem Sicherheit. Natürlich wären auch Radarkontrollen dann sehr von Vorteil.

Über eine Prüfung und ein Überdenken der Situation wären wir dankbar."

Bearbeitungshinweis: 
1) Da es sich hier um eine haushaltsneutrale Idee handelt muss für die Unterstützung der Idee nicht geworben werden. Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr wird die Anregung überprüfen. Nach Abschluss der Überprüfung wird das Ergebnis auf der Ideenplattform veröffentlicht. 2) Grundsätzlich gilt, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) bundeseinheitlich auf 50 km/h festgelegt worden ist. Nach § 45 Abs. 9 StVO ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung nur dort anzuordnen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist. Dazu muss aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage bestehen, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs erheblich übersteigt. Die Museumstraße ist regelkonform geplant und gebaut. Nach Angaben der Polizei liegen auf der Museumstraße keine Unfallhäufungsstellen vor. Die Zahl der Unfälle ist seit dem Jahr 2014 rückläufig bzw. zuletzt gleichbleibend. Die Aufbringung der Schutzstreifen für Radfahrer hat offensichtlich nicht zu einer Erhöhung der Unfallzahlen geführt. Eine Gefahrenlage, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h rechtfertigen würde, liegt dementsprechend nicht vor. Anders zu beurteilen ist die Situation in der Kastanienallee. Dort wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h angeordnet, da dort Bäckereien, Ärzte, Lebensmittelmärkte, Rechtsanwälte und andere Einrichtungen/Geschäfte des täglichen Bedarfs vorhanden sind, die fußläufig oder mit dem Pkw lebhaft aufgesucht werden, so dass auf beiden Straßenseiten die Gehwege, aber auch von den Parkstreifen zu den Gebäuden intensiv genutzt werden. Die Fußgänger müssen sich dabei die Gehwegflächen mit den Radfahrern teilen, die (optional) die Gehwege befahren; ein Schutzstreifen für Radfahrer ist auf der Kastanienallee nicht vorhanden. (26. November 2018)

Kommentare

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Als RadfahrerIn erlebe ich die von ihnen geschildeterte Überhol-Situation auf der Museumsstraße mehrmals in der Woche. Es scheint eines längeren Verkehrserziehungsprozesses zu bedürfen, bis die AutofahrerInnen -- wenigsten mehrheitlich -- sich auch mal mit dem begleitenden Radverkehr arrangieren.
Insbesondere wenn ich als LinksabbiegerIn (bergabfahrend) mit der Absicht, in den Steintorwall einzubiegen, mich auf der Fahrbahn schon mal links einordne, kommen mir des öfteren auf _meiner Fahrbahnseite_ überholende KFZ gefährlich entgegen. Diese bergauf fahrenden KFZ müssen dann entweder abrupt verkehrswidrig bremsen oder sich sogar in den von ihnen gerade überholten Radverkehr zurückdrängen.

◘ nachträgliche Bemerkung zum Straßenumbau
Die optisch sehr ansprechende Bepflasterung durch einen Fuß-, Radweg und straßenübergreifenden Kreis bringt bei der Querung mit dem Fahrrad erhebliche Gefahren mit sich. Aus dem Steintorwall kommend, ist das Geradeausfahren in den Theaterpark wegen der fehlenden Bordsteinabsenkung unmöglich. Stattdessen muss in einem auch für AutofahrerInnen unverständlichen Schlenker erst ein Stück aus der Kreuzung heraus und dann wieder leicht rückwärtig die Fahrbahn gequert werden. Gleiches gilt auch für die entgegengesetzt Querung aus dem Theaterpark kommend.

... dank Tempo 30. Kommt auch allen AnwohrenInnen zugute und erhöht die Sicherheit der FußgängerInnen.

... die Problematik durch gefährliche Fahrmanöver zum Überholen der Fahrradfahrer würde dadurch nicht entschärft werden. Begründung: Die wenigsten Fahrradfahrer werden den Abschnitt mit mindestens 30km/h befahren können, so dass weiterhin der Bedarf zum Überholen bestehen bleibt.

Mein Kompromissvorschlag:
1. Beschränkung des Abschnitts auf 30km/h zwecks Lärmschutz (primär) und einer Entschärfung von gefährlichen Situationen für Grundstückszufahrten und Parkstreifen (sekundär).
2. Verlegung des Radverkehrs von der Straße auf die größzügigen Gehwege des Abschnitts in Form von Radwegen.