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Das Aufstellen einer Hundekot-Station mit Tüten für Hundekot und Müllbehälter ist sehr erwünscht!

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Stadtgrün und Umwelt

Tauben und Vogelfütterung

Die Idee besteht in einer Infokampagne zum Thema Vogelfütterung und anschließendem Verbot der Fütterung von wilden Vögeln. Zudem sollte die Grünpflege angepasst werden, um die Ernährung der normalen Population zu sichern.

Das Ziel ist das Wohlergehen von Mensch und Tier, sowie eine Reduktion der Taubenpopulation im Stadtgebiet.

Laut der Braunschweiger Homepage (unter dem Titel: Vogelfütterung) ist es erlaubt wilde Vögel zu füttern. Neben allerlei Vorschlägen für Futtermittel findet sich allerdings kein deutlicher Hinweis, dass Brot/Backware insbesondere für Wasservögel sehr schädlich ist (typisches Weißbrot ist nicht einmal für Menschen auf Dauer gesund). Die Tiere können u.a. an trockenem Brot ersticken und/oder Verdauungsstörungen erleiden.
Warum ist es überhaupt erlaubt, wenn offensichtlich schon direkt mitgeteilt wird, dass es unnötig bzw. eher schlecht ist die Tiere zu füttern? Wenn man die Braunschweiger z.B. durch Schilder, Plakate o.Ä. informieren würde über die Nachteile für die Tiere (siehe unten), würden auch die angeblichen Tierfreunde merken, dass es nicht gut ist und ein Verbot würde weitestgehend akzeptiert werden. Erst informieren, dann verbieten!

Zu dieser Meldung hat mich ein typisches Ereignis (um die 20 Mal täglich) am Ölpersee gebracht. Eine ältere Dame mit ihrem Enkelkind stand am nördlichen Ufer umzingelt von etwa 100 Wasservögeln (Enten, Möwen, Gänse usw.). Die Tiere ohne jeglichen Abstand zum Menschen. Mal nebenbei gesagt: ideale Bedingungen für die Entstehung einer neuen Corona-Mutation oder einer Zoonose. Natürlich auch die typische Fütterung: Weißbrot aufs Pflaster werfen.

Unter folgender Seite sind nachvollziehbare Gründe gegen die Fütterung zu finden: www.bussgeldkatalog.org/enten-fuettern
Zusammenfassend sind die Gründe:
-Wasservögel finden in der Natur ausreichend Nahrung. Durch Fütterung werden die Tiere träge und fett.
-Brot ist für Wasservögel kein gesundes Futter -> Mangelerscheinungen-> krankheitsanfällig.
-verlieren ihre Scheu vor Menschen (Unfälle, Krankheitsübertragung)
-durch Fäulnisprozess (Brot im Wasser) wird der Sauerstoff im Wasser verbraucht
-Überangebot an Futter -> Anstieg der Vogelpopulation (Stress, gestörtes Verhalten, Krankheiten)

Ich würde die genannten Punkte gerne als Allgemeinbildung bezeichnen aber leider ist das einer der vielen Punkte in denen unser Bildungssystem offensichtlich versagt hat.
Zum Thema Scheu vor dem Menschen: Versuchen Sie sich mal im Sommer auf die Parkbank am Ufer des Ölpersees zu setzen ohne von Wasservögeln belagert zu werden.
Zum Thema Überbevölkerung: Versuchen Sie mal im Sommer eine Stelle am Ölpersee ohne Gänsekot zu finden, um diese als Freizeit-oder Erholungsraum zu nutzen.

Analog dazu ist Ihnen sicherlich bekannt, dass sich zahlreiche Bürger von Tauben belästigt fühlen und teilweise tierunwürdige Maßnahmen ergreifen, um diese zu dezimieren. Auf der anderen Seite stehen die sogenannten Tierfreunde (offensichtlich völlig uninformiert), welche die Tauben im Stadtgebiet auch noch füttern. Dadurch entsteht erst die große Taubenpopulation (und die Abneigung) in der Innenstadt bzw. die Population wird dorthin verlagert. Tiere verhungern, werden krank und sterben. Das passiert irgendwo im Wald aber auch in der Innenstadt und ist kein Grund den Tieren zu ‘‘helfen‘‘. Helfen Sie lieber Menschen die in Not sind und im Winter frieren und hungern.
Die Tauben vollständig aus dem Stadtgebiet zu vertreiben wird niemals gelingen aber eine sehr starke Reduktion könnte leicht und tierfreundlich realisiert werden. Siehe oben: Informieren und Fütterung verbieten!

Falls jemand der Meinung ist, dass die Fütterung der Tiere den Kindern doch Spaß macht und ein Erlebnis ist, dem möchte ich gerne einen Tierpark oder Zoo empfehlen. Das ist für Mensch und Tier die gesündere Wahl.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass der Mensch den Tieren das Überleben durch Zerstörung ihres Lebensraumes erschwert. Aber anstatt unsystematisch drauf los zu füttern, empfehle ich durch sinnvollere Pflegemaßnahmen der Grünflächen einen natürlichen Futtervorrat für die Tiere zu schaffen. Als Beispiel nenne ich die Grünflächen am Ölpersee. Jeden Herbst, wenn die Stiele der Pflanzen voll mit Samen sind, wird alles komplett kahl gemäht und in den Boden eingearbeitet. Das sieht nicht nur steril und unnatürlich aus, sondern vernichtet auch jede Futterquelle für den Winter. Zur Vermeidung der Verbuschung der Flächen können diese auch nach dem Winter gemäht werden, wenn andere Nahrungsquellen wieder vorhanden sind.

Meine Bitte wäre die Bürger zunächst intensiv über oben genannte Punkte zu informieren (Schilder, Infotafeln, Plakate) und dann das Füttern von wilden Vögeln unter Bußgeldstrafe zu stellen und dies auch zu ahnden. Dem Wohle der Tiere und der Gesundheit der Menschen zuliebe. Weiterhin sollte die Grünflächenpflege zeitgemäß unter Einbezug der Bedürfnisse wilder Tiere erfolgen.

Bitte unterstützen Sie mich und teilen Sie diesen Vorschlag gerne auch übers Internet. Ich bin zum Glück frei von ‘‘sozialen‘‘ Medien. Ganz offensichtlich verbringe ich meine Zeit lieber am Ölpersee.
Nutzen Sie bitte auch die Kommentarfunktion um ergänzende Vorschläge oder konstruktive Kritik zu hinterlassen.

Mit freundlichen Grüßen

PS: Natürlich soll niemand wegen des sachgemäßen Aufhängens eines Meisenknödels eine Strafe zahlen.

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Kommentare

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Ich finde es bestürzend, dass viele Leute immer noch die Tiere mit unpassendem Futter füttern, obwohl es bekannt sein sollte, dass es schädlich ist. Es ist auch keine Entschuldigung, wenn man mit seinem Kind/Enkel einmal im Monat füttert, denn wenn sich das 1000 Leute denken, bleibt die Situation insgesamt trotzdem bestehen.
In Stade stehen an einigen Stellen Hinweisschilder an Gewässern mit dem Text: "Wer Vögel füttert, füttert uns mit!" und dem Bild einer dicken Ratte. Das wäre ein Aspekt, der die Idee ergänzt bzw. die Argumentation noch unterstützt.
Die Pflegemaßnamen der Grünflächen sollten definitiv geändert werden, auch ohne Fütterungsverbot.
In Anbetracht der wieder aufgetauchten Geflügelpest in Peine kann man die Idee nur befürworten.

An der Situation muss definitiv etwas geändert werden! Wie schon im Beitrag erwähnt: Wo man auch hinschaut, zig Leute mit Brötchentüte in der Hand und freudestrahlend am Füttern....
Und noch ein Fehler im System: Im Englischbuch der Grundschule wird den Kindern das Entenfüttern als Freizeitaktivität präsentiert.
Da fragt man sich, warum? Fällt den Autoren und Autorinnen dieser Bücher nichts anderes ein? Denken sie darüber nach, was den Kindern dort vermittelt wird? Enten zu füttern als Hobby anzusehen...
Es gibt noch auf so vielen Ebenen Änderungsbedarf zu diesem Thema!

Klingt gut! Mehr Informationen helfen Wissen aufzubauen und zeugen von Interesse an der guten Sache.