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Ich habe mir gedacht, dadurch, dass das Problem mit dem Plastik im Meer und auch an Land im Moment so viel in den Medien ist und schlimme Ausmaße annimmt, ließe sich dem etwas entgegenwirken, in dem zum Beispiel mehr Trinkbrunnen bzw.

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WC im Inselwallpark

Der Inselwallpark ist sehr beliebt und oft stark frequentiert. Häufig halten sich hier gerne - auch längere Zeit - viele Erwachsene, Kinder mit oder ohne Begleitung und ganze Kindergärten auf.

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Stadtgrün und Umwelt

Stadtkräuter

Für in der Stadt lebende Menschen ist es nicht einfach, an frische Kräuter zu kommen, ohne Balkon oder eigenen Garten ist es nahezu unmöglich. In Supermärkten kosten nur schon kleine Mengen des frischen Grüns verhältnismäßig viel, wobei einige Kräuter nicht mal käuflich sind. Wer schon mal versucht hat, Estragon, Ysop oder Pimpinelle zu erwerben, weiß, wovon ich rede. Dabei sind Kräuter sehr gesund, robust und oft mehrjährig, daher benötigen sie nur wenig Pflege.

Mein Wunsch und zugleich meine Idee ist, in Vierteln Braunschweigs Kräuterspiralen zu errichten und somit die Nachbarschaft und die private Küche zu bereichern. Täglich mit reichlich frischen Kräutern würzen ist gesund. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb stärken sie das Immunsystem und machen freie Radikale im Körper unschädlich. Am besten bleiben die Vitamine und Mineralstoffe der Kräuter erhalten, wenn sie kurz vor der Verwendung gepflückt und verarbeitet werden. Im Supermarkt verbringen die in Plastik eingeschweißten Triebe mehrere Tage, wodurch viele der gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen.

Auch die Artenvielfalt würde von solchen Kräuterbeeten profitieren. Zum Beispiel bieten die Blüten des Salbeis den geflügelten Insekten besonders leckeren Nektar.

Mehr Informationen zu Kräuterspiralen und deren Bau gibt es unter anderem hier: https://www.gartenjournal.net/kraeuterspirale

Wie könnte das Projekt Stadtkräuter umgesetzt werden?
Als Erstes werden geeignete Flächen benötigt. Diese sollten fern von viel befahrenen Straßen sein und können auch etwas versteckter liegen, um zum Beispiel Vandalismus vorzubeugen. Wichtig ist nur, dass die Menschen in der nahen Umgebung wissen, wo sie an die frischen Kräuter kommen. Sinnvoll wäre auch, Partizipation schon beim Bau zu ermöglichen und mit Patenschaften den Kräutern über den Sommer zu helfen. Ich würde mich direkt für eine solche Patenschaft anbieten. Und besonders schön: Einmal gebaut und angelegt, halten sich viele Kräuter und sprießen jedes Jahr von Neuem.

Bearbeitungshinweis: 
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Kommentare

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Sehr gute Idee, ich würde mich freuen, wenn sie umgesetzt wird!

Finde ich eine gute Idee mit der man tatsächlich auch in die Richtung "Essbare Stadt" käme.
Vielleicht wäre der Bürgerpark dafür ein passender Startort, ursprünglich war der Park dafür gedacht. In den letzten Jahren sind dort auch Obstbäume verschwunden, die man wieder ergänzen, neuaufstellen könnte.