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Verkehr

Parkplatz (P+R) für Veranstaltungsbesucher

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zur Entlastung der Anwohner und der Straßen rund um das Stadion in der Hamburger Straße, an Veranstaltungstagen, habe ich folgenden Vorschlag zu unterbreiten:

Im Bereich Hansestraße 40 (zwischen Autohof und Mineralöllager) befindet sich ein freies Grundstück mit Bahnanschlüssen (3 Gleise, derzeit als Abstellgleise genutzt). Dieses Grundstück könnte als Parkplatz (P+R) für Veranstaltungsbesucher dienen (Kapazität über
900 Parkplätze). Über das Gleis (Hafenbahn) vom genannten Grundstück, müsste ein 2-Richtungspersonenzug in regelmäßigen Abständen zur Gifhorner Straße / An der Hafenbahn hin und zurück verkehren. Der Zug (z.B. ein Lint81 oder ähnlich) könnte von einem Verkehrsbetrieb geliehen werden (z. B. Enno, Erixx, DB etc.). Die Gleisanlage gehört zu 100% der Stadt Braunschweig (Hafenbetriebsgesellschaft). Es sind nur wenige Umbauten notwendig. Es wird jeweils ein Bahnsteig im Bereich Hansestraße sowie Gifhorner Straße, zum barrierefreien Ein- und Ausstieg, benötigt. Diese könnten vorerst provisorisch aus Traversen, wie sie in der Bühnentechnik zum Einsatz kommen, errichtet werden. Entsprechende Fachfirmen bieten hier kostengünstige Lösungsmöglichkeiten an.
Ebenfalls wird eine kurze Verlängerung des vorhandenen Stumpfgleises im Bereich Gifhorner Straße bis kurz vor der Querung der Straßenbahn gebraucht, damit dort der Zug nicht auf den Weichen stehen muss und ein gerader Bereich für die Bahnsteigkante entsteht. Der Bahnübergang Schmalbachstraße ist ausreichend durch ein Lichtsignal gesichert. Weitere ungesicherte Übergänge befinden sich in Veltenhof
(Sandanger) und am Maulbeerweg (Fußgängerübergang). Diese Übergänge könnten für die Betriebszeit, bei Bedarf, mit Streckenposten besetzt und manuell gesichert werden. Baulich sind somit keine weiteren Veränderungen notwendig. Alle anderen Straßenkreuzungen verlaufen über- bzw. unter Brücken hindurch.

Um die Anreisenden mit dem PKW, auf den so eingerichteten
P+R-Parkplatz aufmerksam zu machen, sind Verkehrsleitsysteme,
Hinweisschilder und entsprechende Pressemeldungen hilfreich.

Der Fußweg vom Bahnhaltepunkt Gifhorner Straße / An der Hafenbahn zum Stadion, sollte für Besucher kein Problem darstellen. Für viele ist ein Fußmarsch vom Gesundheitsamt (Haltestelle Linie 2) zum Stadion auch kein Problem. Außerdem werden derzeit auch Fußmärsche von weit entfernteren Parkplätzen zum Stadion in Kauf genommen.

Vorteile:
- Es sind keine Grundstückskäufe notwendig, da alles bereits im Besitz der Stadt Braunschweig ist.
- Die Fahrgeschwindigkeit von derzeit 20-25 Km/h auf der Bahnstrecke, lässt für ein Fahrzeug im Zweirichtungsbetrieb, einen Takt von ca.
10-12 Minuten zu. Ein- und Ausstiegszeiten sind mit einberechnet.
- Anwohnerparkplätze und Straßen rund um das Stadion bleiben weitestgehend unberührt von den Gästen, da genug zusätzlicher Parkraum geschaffen wurde.
- Zubringerstraßen rund um das Stadion bleiben frei.
Autobahnabfahrten zur Hansestraße existieren aus mehreren Richtungen (A2, A391). Die Hansestraße selbst ist für größere Verkehrsmengen ausgelegt (4-Spurig).
- Im Industriegebiet (Hansestraße), sowie im weiteren Streckenverlauf der Bahntrasse werden keine Anwohner gestört.
- Ein Parkplatz mit ausreichender Kapazität und Bezug zum Stadion (auch wenn er etwas abgelegen ist) und direkter Anbindung werden geschaffen. Das führt zur Akzeptanz der Besucher und einen Mehrwert für alle.
- Sollte der Parkraum auf dem Grundstück in der Hansestraße nicht ausreichen, bietet das umliegende Industriegebiet jede Menge Ausweichparkflächen an.
- Sonderbahnen und Busse können auf ein Minimum reduziert werden, was mit Kosteneinsparungen einhergeht.
- Eine Straßenbahn, wenn sie von einem vorhandenen P+R-Parkplatz Gäste zum Stadion befördert, muss Umwege durch die Stadt nehmen und an jeder Haltestelle halten / warten.
- Derzeitige P+R-Parkplätze sind oft durch Anwohner zugeparkt, versteckt in Seitenstraßen hinter Büschen und finden wenig Akzeptanz bei Veranstaltungen im Eintracht Stadion.
- Die Beförderungskapazitäten von Bussen und Bahnen sind gegenüber einem Zug stark begrenzt und die Reisezeiten sind wesentlich länger.

- Ein Lint81 Zug hat beispielsweise eine Sitzplatzkapazität von ca.
600 Personen. Ein Stadtgelenkbus hat eine Gesamtkapazität von 150-160 Personen und eine Straßenbahn (Tramino) 211 Personen. Somit entstehen Personal-, Material- und Zeiteinsparungen, da weniger Fahrzeugkapazitäten gebraucht werden und die Gäste direkt, ohne Zwischenhalte auf separater Strecke befördert werden können.

Diese Idee bietet auch folgende Erweiterungsmöglichkeiten für die
Zukunft:
Sollte ein Zug, von der Kapazität her, auf der Strecke nicht ausreichen, kann auf der eingleisigen Strecke auch ein zweiter Zug eingesetzt werden. Durch die 3 Abstellgleise im Hafengebiet (weiterer Bahnsteig möglich) und der Begegnungsmöglichkeit im Bereich der Übergabegleisanlage in Veltenhof besteht diese Möglichkeit.

Ebenso können Züge auch zwischen dem Hauptbahnhof (über Gliesmarode mit Umstiegs Möglichkeiten zum / vom ÖPNV und Regionalverkehr) zur Schmalbachstraße verkehren (ggf. Weiterfahrt zum Hafen und zurück).
Hierdurch erhalten Anreisende per Bahn (Nah- und Fernverkehr) die Möglichkeit, durch einen einfachen Umstieg innerhalb des Hauptbahnhofs, direkt und ohne Umwege mit mehreren Zwischenhalten durch die Stadt, zum Stadion gebracht zu werden. Es sind dann keine Sonderbahnen und Sonderbusse im Stadtgebiet mehr erforderlich. Hierzu sind jedoch die Gleise der DB in Anspruch zu nehmen und weitere Sicherungsmaßnahmen an einigen Bahnübergängen sollten vorgesehen werden.

Auch beim Abreiseverkehr, an dem kurzfristig viele Menschen aus dem Stadion zu ihren Fahrzeugen möchten, um die Heimreise anzutreten, kann ein Leistungsfähiges Transportmittel auf Eisenbahngleisen problemlos realisieren.

Die notwendigen Kosten für Um- und Erweiterungsbauten (Bahnsteige / Gleisverlängerung / Informationssysteme) könnten mit dem Veranstalter geteilt werden. Alternativ kann auch eine geringe Parkgebühr für die Dauer der Veranstaltung erhoben werden.
Einhergehend mit einer möglichen Bahnstrecke nach Harvesse
(Spargel-Express) sind im Falle der Realisierung ohnehin Umbauten im Bereich Schmalbachstraße für einen Bahnhaltepunkt geplant. Hier könnte gleich Zukunftsorientiert die möglichen Fahrbeziehungen berücksichtigt werden und die Kosten anteilig auf die unterschiedlichen Projekten aufgeteilt werden.

Bearbeitungshinweis: 
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Ihr Moderationsteam "mitreden"

Eine prüfenswerte Idee, um die „Stadionanlieger“ zu entlasten. Mindestens sollte eine überschlägige Kostenschätzung vorgenommen werden. So kann kann abgeschätzt werden, ob eine realistische Chance zur Umsetzung besteht.

Der Vorschlag ist gut recherchiert und bietet eine gute Grundlage, um insbesondere in der städtischen Verwaltung und den zuständigen Ratsgremien zu diskutieren.

Angesichts der unbefriedigenden Situation in den, an das Stadion angrenzenden Wohngebieten, könnte es eine gute Entlastung und für die vielen von der A2 kommenden Gäste und Eintrachtfans(mich eingeschlossen) eine denkbare Verbesserung sein. Ohne Experte zu sein, sind offensichtlich bereits viele Gedanken eingeflossen.

Kann man auch als Braunschweiger nur unterstützen - das entlastet wirklich die Anwohner !

Eine gute Idee, die ich auf jeden Fall unterstütze!
Mit freundlichen Grüßen

Super Idee!

Super Idee!