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Maßnahmen zur Einhaltung Tempo 30 im Lammer Busch

Im Wohngebiet Lammer Busch gilt 30km/h. Leider halten sich nicht alle Autofahrer/innen an das Tempolimit.

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Recht, Sicherheit und Ordnung

Mehr Politessen / Politeure für die Außenbezirke...

...also auch außerhalb des Ringes. Eine Überwachung des ruhenden Verkehrs in den Stadtteilen findet nach meinem Empfinden praktisch nicht statt. Die Gefahr, ein "Knöllchen" verpasst zu bekommen, geht gegen null. Mag sein, dass dies in der Vergangenheit auch weitestgehed so funktioniert hat - aber es wird zunehmend schlimmer mit Falschparkern und der "Anstand", sich an eine Haltverbot zu halten nimmt ab. Eine Konzentration auf die Bereiche, in denen viel "Parkdruck" herrscht ist sinnvoll - man muss halt nur mal hinterfragen, ob diese Bereiche wirklich nur noch auf den Innenstadtbereich beschränkt sind?!

Die Gründe für den gestiegenen Parkdruck sind vielfältig. Es gibt immer mehr PKW, Lieferwagen, Anhänger, Wohnmobile und -wagen, Zweit-, Dritt-, ...wagen, Cabrios, Spaßoldtimer, Werbeschrottkisten, etc. Und die Autos werden immer größer. Gleichtzeitig wird immer mehr verdichtet und die Grundstücke werden kleiner und mithin auch die Stellmöglichkeiten auf dem "eigenen Gelände". Soweit ich weiß, muss bei Genehmigung eine gewisser Stellplatz je Wohneinheit nachgewiesen werden - wieviele Fahrzeuge dann jemand aber _tatsächlich_ besitzt und unterbringen muss kontrolliert m.W.n. keiner. Aber irgendwo müssen die Cabrios, Anhänger, Zweitwagen ja hin. Ich weiß von Leuten, die haben 5 (!) Fahrzeuge mit "Laternenparkplatz".

Wie auch immer die Gründe sind: es geht nicht an, dass regelmäßig und gewohnheitsmäßig im Halteverbot geparkt wird und die Stadt das wissentlich oder unwissentlich duldet! Die Falschparker behindern andere Autofahrer und den Verkehr ganz allgemein, sie gefährden Radfahrer und Fußgänger, fahren Grünstreifen platt. Die Not jedes Einzelnen kann ich nachvollziehen, aber die Lösung ist nicht, an Einmündungen oder auf den Radweg zu parken!

Ohne einen "Druck" der Stadt und die Durchsetzung der Regeln geht es nicht! Aussagen wie "Sie glauben doch nicht, dass da jemand jetzt rauskommen kann", "da haben wir keine Leute für" oder "machen Sie halt eine Anzeige" helfen da nicht weiter und die Stadt macht es sich viel zu einfach. Es ist wie überall im Leben: Entweder klappt es gut oder einigermaßen mit Selbstdisziplin oder Anstand, sich an die Regeln zu halten - oder es müssen die Regeln mit Zwang und Strafen durchgestzt werden. Regeln allein helfen nicht, wenn man deren Einhaltung nicht durchsetzt!

Daher muss mehr Personal in Form von Politessen und Politeuren auch in die Außenbezirken, also Bereich mit hohem "Parkdruck", und dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Ohne die Gefahr "entdeckt" zu werden und ein "Knöllchen" zu kassieren, bessert sich nichts! Ich habe keine Lust, meine Mitbürger gewohnheitsmäßig anzuzeigen und zu meld - das ist Aufgabe der Stadt! DIe Kosten hierfür sollten durch die Bußgelder getragen werden können - sonst muss halt mal angehoben werden. Wenn es um 5, 10 oder 15 EUR geht, ist da sicherlich viel zu wenig!

Bearbeitungshinweis: 
Hierbei handelt es sich um Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern. Der Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit nimmt den Hinweis zum Anlass, den angesprochenen Bereich zu kontrollieren und festgestellte Parkverstöße zu ahnden.