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Stadtbegrünung

Guten Abend, mir fiel auf, dass mehrere städtische Arbeiter auf der Jasperallee damit beschäftigt waren, "Unkraut" auf dem Mittelstreifen zu entfernen.

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Nächster Vorschlag

Verbesserung Anbindung Fabrikstraße/Am Alten Bahnhof zu Ringgleis und Otto von Guericke Str. für Fußgänger und Radfahrer

- Unterquerung der Theodor Heuss Str.
- Brücke Theodor Heuss Str.
- derzeit ungenutze Fläche
- Länge des neuen Radweges: 275 m
- Verbindung Fabrikstraße zu bestehendem Radweg

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Verkehr

Lastenradförderung für Privatpersonen

Viele Städte und Gemeinen in Deutschland haben in letzter Zeit Förderprogramme für Lastenräder aufgelegt, da diese im Hinblick auf die Entlastung des Verkehrs durch Kraftfahrzeuge einen großen Beitrag leisten können. So bieten Lastenräder eine echte Alternative zum Auto, die das normalen Fahrrad aktuell nicht leisten kann, da plötzlich Transporte von schweren und großen Gütern (z.B. dem Wocheneinkauf) kein Problem mehr sind. Zusätzlich reduzieren sich Autostaus und Parkplatzprobleme. Ich wohne im östlichen Ringgebiet und hier ist die Verkehrssituation durch Autos mehr als angespannt, sowohl was den fließenden Verkehr auf den Straßen als auch die Parkplatzsituation betrifft. Eine Reduzierung von Fahrzeugen im Stadtgebiet ist somit mehr als wünschenswert insbesondere in Hinblick auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität in der Stadt.
Die Stadt Braunschweig bietet zwar bereits Fördermöglichkeiten, allerdings sind diese stark reglementiert und nicht für Privatpersonen möglich. Eine echte Mobilitätswende schaffen wir aber nur, wenn wir diese auch im Privatbereich umsetzen, insbesondere in den Wohngebieten sind die privaten Kraftfahrzeuge das größte Problem. Privatpersonen haben in der Regel auch steuerrechtlich oder auf anderen Wege keine Möglichkeiten den Erwerb eines Lastenrads finanziell unterstützen zu lassen. Und insbesondere die Anschaffung von E-Lastenrädern (die für den Transport von schweren Gütern insbesondere für die Verkehrssicherheit notwendig sind) stellt für Privatperson eine erhebliche Belastung des Haushaltes dar und ist eine Investion, die sich nicht jeder leisten kann. Eine Förderung wäre daher insbesondere für Privatpersonen mehr als wünschenswert.

Daher ist es notwendig das Förderprogramm der Stadt Braunschweig für Lastenräder auf Privatpersonen zu erweitern und hinsichtlich der Förderhöhe zu überarbeiten. Vorbilder dafür sind die u.a. die Städte Hamburg und Osnabrück. Hier wird seit diesem Jahr der Erwerb einen Lastenrads auch für Privatpersonen gefördert. Beiden genannte Städte bezuschussen den Kauf jeweils mit 33% des Kaufpreises, maximal jedoch 2000€ bei E-Lastenrädern und 500€ für normale Lastenräder. Viele Gemeinden und Städe in Deutschland haben mittlerweile ähnliche Programme aufgenommen, einen guten Überblick darüber gibt: cargobike.jetzt/tipps/cargobike-kaufpraemien

Daher bitte ich um eine Erweiterung des Förderprogramms für Lastenräder auf Privatpersonen analog der Städte Hamburg/Osnabrück. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zum Thema Umweltschutz und nachhaltiger Mobilität. Nur so kann Braunschweig eine zukunftsfähige Mobilität für die gesamte Bevölkerung sicherstellen.

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Kommentare

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Das autogeprägte Braunschweig braucht auch andere Arbeitgeber. Die wirtschaftlichen Hilfen bei der derzeitigen Krise sollten nicht die alten Industrien stützen, sondern solche, die auch gleichzeitig einen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise leisten. Lastenräder sind da eine tolle Möglichkeit. Fahrradläden sind mittelständische Industrie, die besonders föderungswürdig ist.