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Kampagne zum Nachmachen! Überholabstand

Eine Nachahmenswerte Idee, wie ich finde:
Die Hansestadt Rostock macht seit Anfang 2016 mit Schildern auf die Einhaltung der Überholabstände zu Radfahrern aufmerksam.

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Fußgängerüberweg Ebertallee / Am Triangel

Ich möchte mich für einen Fußgängerüberweg oder Fußgängerampel auf Höhe Am Nußberg / Am Triangel und Tempo 30 auf der Ebertallee einsetzen.

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Verkehr

Fußgängerüberweg an der Querumer Straße schaffen

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit nun mehr über fünf Jahren leben wir in einer kleinen Seitenstraße der Querumer Straße.
Vor fast genauso langer Zeit wurde auf einem Grünstreifen parallel zur Querumer Straße von der Stadt Braunschweig eine Kita errichtet, welche von der AWO betrieben wird. Es sei kurz angemerkt, dass es sich hier um eine ganz ausgezeichnete Einrichtung handelt, in der viele Kinder nicht nur ihre tägliche Betreuung finden, sondern Kinder wie auch Eltern neue Freunde um eine gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen.
Wie viele andere Eltern müssen auch wir werktags mindestens zwei Mal mit unserem Kind die besagte Querumer Straße überqueren um in die Kita zu gelangen.
Leider ist es jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung in Höhe der Kita die Straße zu queren. Zum einen macht die Querumer Straße genau dort einen Bogen und im Sommer wird die Sicht durch Bewuchs erschwert. Zum anderen ist der Verkehr extrem stark. Dies ist ganz besonders zu merken, wenn die A2 in Richtung Hannover wieder einmal gesperrt ist. Eine offiziell ausgeschilderte Umleitung führt nicht von der Bevenroder Straße gerade auf die Fridrich-Voigtländer-Straße, sondern über die ohnehin sehr marode Querumer Straße. Unserer Meinung nach wird auf der Querumer Straße übermäßig schnell gefahren. In der jüngsten Vergangenheit gab es an der von mir beschriebenen Stellen min. zwei Unfälle.
Aufgrund das nachweisbaren hohen Frequentierung dieses Überweges durch Schulkinder, ältere Menschen die den Friedhof Gliesmarode besuchen, Spaziergänger und natürlich Eltern die ihre Kinder in die Kita bringen müssen, wünschen wir uns einen Fußgängerüberweg, besser noch eine Ampel mit Bedarfsschaltung und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30Km/h. Eine entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzung wurde so an der Kita Hondelage (Hegerdorfstraße) bereits vorbildlich eingerichtet. Bereits Anfang 2019 gab es eine Anfrage an die Stadt Braunschweig, an der von mir beschriebenen Stelle eine Fußgängerampel einzurichten (Drucksache 17-05765-01), diese wurde leider mit der Umsetzung einer nicht zusammenhängenden Alternativmaßname abgelehnt.
Die örtliche Gegebenheit zeigt einen stark ausgetretenen Weg von der Joseph-Fraunhofer-Straße über die Rasenfläche zum Efeuweg. Dieser Weg scheint dahingehend durch die Stadt Braunschweig akzeptiert worden zu sein, als dass die Bepflanzung der Stadt Braunschweig in Höhe des Trampelpfades regelmäßig ausgespart wird. Weiter wurde Mitte März 2020 eine Sperrfläche auf der Querumer Straße in Höhe der Ferdinand-Spehr-Straße installiert. Dies zeigt offensichtlich, dass auch die Stadt Braunschweig einen Handlungsbedarf an der von mir beschriebenen Stellen besteht. Aber leider nicht konsequent sonders nur kleckerweise. Wir freuen uns über die Umsetzung.

Bearbeitungshinweis: 
1) Die Idee hat die erforderliche Mindestunterstützeranzahl erreicht und wird nach Überprüfung durch die Fachverwaltung den zuständigen politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Über das Ergebnis wird zu gegebener Zeit im Portal berichtet. 2) 13.10.2020 - Der Verwaltungsausschuss hat am 22.09.2020 beschlossen: „Der Querungsbedarf auf Höhe der Kindertagesstätte wird mit in den Planungsauftrag für die Straßen Querumer Straße/Bevenroder Straße/Friedrich-Voigtländer-Straße aufgenommen.“ Gutachtenergebnisse für eine grundlegende Verbesserung der Verkehrssituation in den Straßen Querumer Straße/Bevenroder Straße/Friedrich-Voigtländer-Straße liegen voraussichtlich Mitte/Ende Februar 2021 vor. Politik und Öffentlichkeit werden in diesem Zuge eine kostenmäßige Größenordnung mitgeteilt. Je nach finanziellem Spielraum könnte dann eventuell eine Querungshilfe im Jahr 2021 aus globalen Mitteln für den Umbau von Straßen finanziert werden.

Kommentare

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Wir haben ebenso jeden morgen dieses Problem, über die Straße zu gelangen. Es ist eine sehr stark befahrene und schlecht einsehbare Straße. Es gibt noch nicht einmal eine Bordsteinkante, die den Kindern es ersichtlich macht, das eine Straße beginnt.
Wir - als Familie und kinderreiche Region hoffen, diese Idee wird in der Stadt berücksichtig und umgesetzt.
Vielen Dank an den Initiator.

Danke an den Initiator für dieses längst überfällige Thema!

Der Übergang der Straße betrifft zusätzlich alle, die westlich der Querumer Straße leben und zur Kita Karamba, dem städtischen Kindergarten und zur Grundschule wollen - also einen großen Personenkreis auf sehr regelmäßiger Basis. Des Weiteren alle, die auf der östlichen Seite leben und die Spielplätze am Efeuweg oder an der alten Bahnstrecke (Grüner Ring) besuchen oder dort spazierengehen (z.B. viele Hundebesitzer).

Selbst wenn es die Route erlauben würde, vom Efeuweg kommend die Querumer Straße weiter südlich auf Höhe der Paul-Jonas-Meier-Straße zu queren (z.B. auf dem Weg zum einkaufen, zur städtischen Kita oder zur Grundschule) ist dies mit Kindern leider mindestens genauso gefährlich: Der Gehweg auf der westlichen Seite der Querumer Straße ist in der Höhe nicht von der Straße abgesetzt, so dass die Gefahr besteht, dass Kinder auf die Straße oder Autos auf den Gehweg geraten. Verstärkt wird dies dadurch, dass ein Autofahrer erst sehr kurz vorher sehen kann, wer oder was sich hinter der Kurve befindet sowie dass der Gehweg auch für Radfahrer freigegeben ist.

Daher frage ich mich in der derzeitigen Situation, wie lange es wohl dauern wird, bis die erste Person zu Schaden kommt und hoffe sehr, dass die Stadt agiert, bevor dies passiert.

Dass die Anwohner (und die Besucher des Friedhofs) diesen Wunsch unterstützen wird durch die Existenz des Trampelpfades deutlich. Niemand nutzt den Umweg über die Querungshilfe Ecke Joseph-Fraunhofer-Straße.

...und nur weil wenige Meter zur gesicherten Querung vermieden werden sollen, soll die Stadt hier tätig werden??? Ich bin dagegen, wäre Steuerverschwendung. Soll die Stadt jetzt überall wo Trampelpfade aufgrund von Bequemlichkeit entstanden sind Querungsmöglichkeiten schaffen?

Hallo smitti,

die von Ihnen prognostizierte Steuerverschwendung ist haltlos.
Es wurden bereits 10.000,00€ für die Änderung der Querungshilfe in Höhe des Paul-Jonas-Meier-Straße ausgegeben.
Dies war unnötig, wie Sie es nennen würden; Steuerverschwendung.

Ich glaube, hier besteht ein Missverständnis. An der Ferdinand-Spehr-Straße gibt es nun keineswegs eine Querungshilfe, die Fußgängern einen sichereren Übergang ermöglicht. Lediglich die Fahrbahnmarkierung wurde so angepasst, dass hoffentlich weniger Autofahrer die Kurve schneiden, was der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dient. Ich denke nicht, dass das als Querungshilfe für Fußgänger gedacht ist. (Eine echte Querungshilfe mit Verkehrsinsel in der Mitte der Straße gibt es erst 200m weiter südlich an der Paul-Jonas-Meier-Straße; warum diese - neben des ggf. großen Umwegs - keine Alternative darstellt, s. meinen Kommentar weiter oben).

Egal ob die Stadt eine echte Querungshilfe am Efeuweg oder wenige Meter entfernt an der Ferdinand-Spehr-Straße einrichtet - es wären folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Fußgängerampel oder Zebrastreifen
- Tempo 30 (mit Geschwindigkeitsanzeige)
- Fußweg zur Bushaltestelle Efeuweg (stadtauswärts)
- angemessener Zugang auf die Straße von der Straßenseite der AWO-Kita aus (derzeit muss man sowohl am Efeuweg als auch an der Ferdinand-Spehr-Straße von unten über eine Kante; mit einem Kind auf dem Fahrrad sieht das dann so aus, dass man entweder unterhalb der Kante wartet, bis die Straße frei ist; wenn sie frei ist kommt ggf. schon wieder ein Auto, sobald das Kind das Fahrrad über die Kante geschoben hat; den Vorderreifen zum Warten schon über die Kante schieben führt dazu, dass man schon halb auf der Straße steht, ist also keine gute Option)

Der Nachteil einer Querungshilfe an der Ferdinand-Spehr-Straße ist, dass Fußgänger und Radfahrer damit über den Vorplatz der AWO-Kita geführt werden,. Dies ist vermutlich für die Kita unpraktisch und könnte zu einem versehentlich offengelassenen Tor oder einem neuen Trampelpfad am Gelände der AWO-Kita vorbei führen.

Eine Ampel an dieser Stelle wäre aus den o.g. Gründen sicherlich von Vorteil! Und zusätzlich würde es den Verkehr nach Querum entspannen. Mir ist es ein Rätsel warum die Querumer Straße noch nicht saniert wurde.