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Wenn Grundschulklassen vom Stadtrand die Stadtbücherei, das Puppentheater, ein Museum oder Labor besuchen wollen, ist das für die Klassenkasse richtig teuer.

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"Es werde Okerlicht ..." - Umsetzung des Lichtkonzeptes für Okerbrücken aus dem Jahr 2008

Vom Lichtkonzept “Okerlicht“, das eine Illumierung der Okerbrücken durch Künstler beinhaltet, wurden bisher nur zwei Brücken realisiert: Das Kunstwerk “Evokation in Rot” an der Brücke des Staatstheaters und der "Bogen der Erinnerung" am

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Schule und Kultur

"Fernradweg Amsterdam-Braunschweig-Berlin" - eine tolle Idee fürs Stadtmarketing

Braunschweig ist ein wichtiger und attraktiver Etappenort für einen möglichen Fernradweg Amsterdam-Berlin! Nahezu auf einer Luftlinie zwischen Amsterdam und Berlin spannt sich eine Kette attraktiver Städte auf, die bisher radtouristisch kaum eine Rolle spielen – zu Unrecht. In den Niederlanden liegen Amersfoort, Apeldoorn, Deventer, Enschede oder alternativ Utrecht und Arnhem im Wegeverlauf, auf deutscher Seite Bad Bentheim, Osnabrück, Minden, Hannover, Braunschweig, Helmstedt, Magdeburg, Brandenburg und Potsdam. Auch die Entfernungen dieser Städte untereinander sind größtenteils ideal für jeweils eine Tagesetappe. Auf der Webseite www.bike-amsterdam-berlin.info sind die Möglichkeiten dieses Fernradweges im Detail beschrieben, so heißt es dort ansprechend:
"Zwei attraktive europäische Metropolen voller Gegensätze als Start und Ziel.
Unterwegs ein beständiger Wechsel aus ländlicher Idylle, kleinstädtischer Beschaulichkeit und Großstadt-Flair.
Vielfältige Landschaften. Unterschiedlichste Sehenswürdigkeiten. Zwei Klimazonen. Zwei Länder, zwei Sprachen, ein Dutzend Mundarten - aber man versteht sich bestens: Genussvolles Reisen auf zwei Rädern. Hartelijk welkom – herzlich willkommen!"

Über weite Strecken existieren im Verlauf dieser Städtekette schon fahrradgeeignete Wege, die streckenweise aber etwas besser ausgebaut werden müssten. Auf dem Gebiet der Stadt Braunschweig bietet sich der West-Ost-Radweg an, der heute schon als regionaler Radweg zwischen Peine und Braunschweig ausgeschildert ist. Westlich des Kanzlerfeldes ist ein ca. 500m langes Wegstück davon von schlechterer Qualität.

Ich schlage daher vor:
1) Die offizielle Einrichtung eines Fernradweges Amsterdam-Berlin wird unter anderem im Interesse der lokalen Tourismuswirtschaft von der Stadt Braunschweig aktiv unterstützt. Da es mittlerweile gute Apps für Radtouristen gibt, ist keine Beschilderung nötig, sondern es reicht, den Weg in eine bzw. mehrere dieser Apps einzupflegen.
2) Das genannte Wegstück westlich des Kanzlerfeldes wird nach heutigen radtouristischen Standards ausbaut, d. h. möglichst asphaltiert. Das wertet die regionale Verbindung Hannover-Peine-Braunschweig unabhängig von einer möglichen Einrichtung eines Fernradweges Amsterdam-Berlin auf.
3) In Verbindung mit den anderen Städten auf der Route wird ein gemeinsames Werbekonzept entwickelt, um den attraktiven Fernradweg europaweit bekannt zu machen. So kann zum Beispiel jede Stadt auf der Route zwischen Amsterdam und Berlin eingefügt werden, also "Amsterdam-Peine-Berlin"

(Der Vorschlag stammt von Reinhard Niewerth aus dem Jahr 2015. Ich fände es schade, wenn er in Vergessenheit gerät, daher hab ich ihn - leicht verändert - hier eingestellt. Bei Stadtführungen erzähle ich den Gästen regelmäßig von dieser Idee und habe bisher viel positives Feedback erhalten a la "Hui, das wäre mal was für den nächsten Urlaub")

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Kommentare

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Ich finde es eine wunderbare Idee auf diesem Wege Braunschweig ein weiteres Highlight zu geben und gleichzeitig etwas für den Umweltschutz zu tun. Besonders in dieser hochgradig technisierten Zeit ist es toll wenn Menschen sich auf ihre eigene Kraft besinnen und Land und Leute im so direkten Kontakt erleben und kennenlernen.

EIne tolle und zukunftsweisende Idee ist das. Ich unterstütze das sehr und würde so einen Fernradwweg auch unbedingt nutzen. Ich fahre gerne mit dem Rad auch außerhalb der Stadt, zum Beispiel zur Arbeit nach Peine.
Es wäre außerdem eine hervorragende Aussendarstellung für Braunschweig.