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Verkehr

Entfernung Radfahrschutzstreifen Bültenweg

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fahre bei gutem Wetter täglich mit dem Rad vom Stadtrand zur Uni. Hierbei ist mir aufgefallen, dass gefährliche Situationen größtenteils an zwei Stellen vorkommen.
Eine davon ist der etwa 1 m breite Radfahrschutzstreifen auf dem Bültenweg in Fahrtrichtung Nord auf Höhe der HEM-Tankstelle. Da einige KFZ-Führer mit dem Konzept des Radfahrschutzstreifens nicht vertraut sind, kam es hier schon öfters zu Überholmanövern mit höchstens 50 cm Seitenabstand (Die Fahrzeuge fahren dabei, meist ohne Beobachtung des Radfahrers, etwa 10 cm rechts der gestrichelten Linie). Der Höhepunkt war ein Betonmischer, der diese Gefährdung vollzog. Die aktuelle Leitline markiert somit lediglich den Bereich, in dem der Radfahrer ohne Seitenabstand überholt werden kann und der deshalb von Radfahrern nicht befahren werden sollte.
Im Gegenzug lassen sich bei einer Breite von etwa 1 m die Vorzüge eines Radfahrschutzstreifens (Rechtsüberholen des stockenden/stehenden Verkehrs vor Ampeln, ... mit angemessener Geschwindigkeit), auch mangels stockenden/stehenden Verkehrs, nur schwer nutzen.

Daher komme ich zu dem Schluss, dass besagter Radfahrschutzstreifen mehr eine Gefährdung als eine Schutzfunktion ist.
Als Lösung böten sich folgende, leicht zu realisierende, Möglichkeiten an:
- Nutzung der aktuellen Markierung als RECHTE Markierung eines Schutzstreifens auf der Mitte des Fahrstreifens (Der Verkehr muss hier aufgrund des Sicherheitsabstands von 1.5 m eh auf den Fahrstreifen des entgegenkommenden Verkehrs ausweichen)
- Entfernung des Schutzstreifens

Für die nächste größere Renovierung der Straße würde ich vorschlagen, den östlichen Fußweg auf Kosten der Fahrbahnbreite zu verbreitern und somit ein Überholen von Radfahrern bei Gegenverkehr zu erschweren/verhindern. Dies würde die Situation für Fußgänger auch verbessern.

Mit freundlichen Grüßen,

ein Radfahrer

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Kommentare

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Nur zur Information:

Die Dinger heißen zwar Schutzstreifen, dienen aber nicht dem Schutz der Radfahrer. Sie sollen Radfahrer lediglich signalisieren, in welchem Bereich der Fahrbahn sie sich aufzuhalten haben, obwohl keine Benutzungspflicht besteht. Kraftfahrer dürfen die gestrichelte Linie jederzeit überfahren, wenn die Verkehrslage es erfordert (Gegenverkehr) und hierdurch kein Radfahrer gefährdet wird.

Sie können die dünn gestrichelte Linie auch gänzlich entfernen. Das ändert aber nichts daran, dass einige Kraftfahrer ohne ausreichenden Sicherheitsabstand an ihnen vorbeifahren.

Somit sind die Radfahrschutzstreifen völlig wirkungslos, was den Schutz von Radfahrern angeht. Eher dienen sie, meiner Meinung nach, dem Schutz der Kraftfahrer vor sturen Radfahrern, die aufgrund ihrer mittigen Fahrweise versuchen den Kraftverkehr bewusst auszubremsen. Was übrigens Nötigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr darstellt.

Bei stockendem oder stehendem Verkehr, dürfen sie zwar mit ihrem Fahrrad rechts vorbeifahren, aber auch nur unter Beachtung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes (Sorgfaltspflicht des Radfahrers). Ist dieser nicht gegeben, müssen selbst Radfahrer anhalten und sich der Fließgeschwindigkeit des Verkehrs anpassen. Das gilt auch unabhängig, ob ein Radfahrerschutzstreifen vorhanden ist oder nicht. Wird ihnen die Sache zu brenzlig, da sie gerade zwischen 2 LKW halten müssen oder dauert ihnen der Stau zu lange, können sie immer noch absteigen und auf dem Gehweg ihr Gefährt schieben.

Ihre Beobachtung, dass gerade bei stockendem oder stehendem Verkehr, sich die Kraftfahrer extrem weit rechts (zum Teil auch auf Teile des Schutzstreifens) einordnen, könnte daran liegen, dass auch genug Platz für den Gegenverkehr erhalten bleiben muss. Ist das nicht gegeben, würde der Gegenverkehr auch nicht mehr passieren können und es kommt hier ebenfalls zu einem Rückstau.

Ihr Vorschlag, aus dem Schutzstreifen einen Fahrstreifen für Radfahrer zu machen klappt aus räumlichen Gründen nicht. Wenn Beidseitig ein benutzungspflichtiger Radfahrstreifen angelegt ist (durch eine breite Linie von der Fahrbahn getrennt, die nicht vom Kraftverkehr überfahren werden darf) muss auch eine entsprechende Breite, für beide Richtungsfahrbahnen vorhanden sein. Bei entgegenkommenden Verkehr besteht sonst keine Möglichkeit legal auszuweichen.

Jetzt bleibt die Frage offen, warum es diese Schutzstreifen überhaupt gibt?

Einige Radfahrer behaupten, sie werden von abbiegenden Fahrzeugen eher wahrgenommen als auf einem separaten Radweg, der abseits der Straße verläuft.

Grundsätzlich ist das sogar teilweise richtig (situationsabhängig). Obwohl der Radfahrer auf dem Separaten Radweg, die Möglichkeit hat, Blickkontakt zum Kraftfahrer aufzunehmen und ggf. selber anhalten darf, wenn er das Gefühl hat, nicht gesehen worden zu sein. Auf der Fahrbahn kann er das nicht und muss alleine darauf vertrauen, vom Kraftfahrer gesehen worden zu sein.

Dafür ergeben sich aber andere Gefährdungspotentiale:

- Der Radfahrer fährt direkt zwischen dem Kraftverkehr (auch Schwerlastverkehr). Unfälle enden so meist tödlich, da ein Radfahrer im Falle einer Kollision nicht zur Seite geschleudert werden kann. Im schlimmsten Fall, wird er hier auch unter ein anderes Fahrzeug geschleudert.
- Er fährt, gerade bei stockendem oder stauenden Verkehr oft selbst in die toten Winkel der Fahrzeuge. Rechtsabbieger oder Rechtsausscherer können ihn dann wieder nicht sehen.
- Er atmet die Abgase eines vorausfahrenden Fahrzeuges direkt ein.
- Er kann Fehlern, der anderen Verkehrsteilnehmer nicht entgegenwirken (z. B. durch anhalten oder ausweichen).
- Er befindet sich direkt Links neben den Parkstreifen. Gerade bei leichter Rechtskrümmung der Straße, kann ein ausparkendes Fahrzeug einen Radfahrer nicht rechtzeitig wahrnehmen. Rückwärts einparkende Fahrzeuge, welche auf den vorderen Verkehr achten (Fahrzeug schert vorne aus) und auf den Rückwärtigen Verkehr warten, bis dieser zum Stehen gekommen ist, werden oft von Radfahrern überrascht, welche sich an den stehenden Fahrzeugen vorbeischlängeln.

Hier muss jeder selbst einmal urteilen, welche Radwegebauweise (Schutzstreifen, Radfahrstreifen oder separater Radweg) für einen Radfahrer auf gesamter Strecke sicherer ist.

Den einzigen Vorteil, Radfahrer auf die Fahrbahn zu lenken, sehe ich aus Kostengründen für die Stadt Braunschweig. Es muss kein separater Radweg angelegt, gewartet und gepflegt werden (Reinigung, Sanierung, Schneeräumung, separate Wegeeinfassung etc.). Es wird auch Platz gespart, da eine Doppelnutzung der Fahrbahn bewirkt wird. Ernst gemeinte Sicherheitsaspekte kann es, wie bereits beschrieben, nicht geben, sondern werden lediglich vorgeschoben. In den Statistiken werden nur Fälle erfasst, wo es zu Schädigungen von Verkehrsteilnehmern gekommen ist. Beinahe Unfälle oder dichtes Vorbeifahren werden meist nicht erfasst.

Aus meiner Sicht, sollten solche Arten der Verkehrsführung, gerade auf viel befahrenen Straßen, wieder abgeschafft werden. Hier ist eine räumliche Trennung von Kraftverkehr und Radverkehr besser angebracht, als auf Seitenstraßen mit wenig Verkehr.