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Totholzecken bzw Benjeshecken

Im Bereich Westpark (abgehend vom Gänseanger) wurden am Wochenende Büsche und Bäume geschnitten.

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Hundewiese Madamenweg-Schleuseneingang

Ein Schleusentor für die Hundewiese Madamenweg, damit alle Hund entspannt ein-und ausgehen können.

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Stadtgrün und Umwelt

Ausreichende Beleuchtung in den Braunschweiger Parks

Spazieren, Joggen oder mit dem Hund Gassi gehen: an sich Selbstverständlichkeiten, aber in Braunschweig manchmal eine echte Herausforderung! Denn wo soll man hin, wenn nicht in einen der vielen Braunschweiger Parks (Prinzenpark, Bürgerpark, Museums- oder Theaterpark)? Doch besonders in den Wintermonaten wird das schwierig, wenn die Sonne erst nach 8 Uhr aufgeht und schon vor 16 Uhr untergeht. Dann ist es in den genannten Parks nämlich stockdunkel, weil sich keine bis kaum Laternen im Inneren der Parks befinden. Das verleiht zum einen ein ungutes Gefühl und zum anderen gibt es auch statistisch belegte Zusammenhänge zwischen mangelnder Beleuchtung und Kriminalität wie zum Beispiel sexueller Belästigung (vgl. LiTG-Publikation Nr. 17:1998: Straßenbeleuchtung und Sicherheit).

Es ist somit längst überfällig, dass die Parks im Inneren ausreichend beleuchtet werden, damit sich die Bürger/-innen Braunschweigs darin sicherer fühlen können und auch tatsächlich sicherer sind. Die damit verbundenen Kosten stehen in keiner Relation zu den Kosten, die beispielsweise das Opfer eines sexuellen Übergriffs ein Leben lang tragen muss. Und auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive können dadurch andere Kosten vermieden werden (Kosten für Krankenhausbehandlungen, Kosten für Vandalismus, Diebstahl etc.). Außerdem könnten die Laternen nachts abgestellt werden, wenn die Parks nicht mehr genutzt werden (z.B. ab 22 Uhr). In den Sommermonaten wären damit überhaupt nur kurze "Leuchtzeiten" verbunden. Und für die restlichen Monate würde ein beachtliche Verbesserung der Braunschweiger Lebensqualität erreicht werden.

Bitte unterstützt diese Idee, die in vielen anderen Städten schon gängige Praxis ist!

Bearbeitungshinweis: 
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Kommentare

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Sie fordern Beleuchtung für Prinzenpark, Bürgerpark, Museums- oder Theaterpark, weil Sie sich unsicher fühlen. Konkret Sie haben Angst in einem Park nachts überfallen und vergewaltigt zu werden. Sie fürchten psychische Folgen und damit hohe Kosten für die Allgemeinheit. Sie möchten also Menschen schützen und Geld der Gemeinschaft sparen.
Ein tugendhaftes Anliegen!

Zuerst die Ausgansglage scheint mir unklar: Bringen Sie bei der Polizei in Erfahrung, wie viele solche Übergriffe wirklich im Jahr in BS passieren. Diese Statistik, öffentlich einsehbar, liefert leider keine Angaben auf Parks bezogen.
Vgl. https://www.pd-bs.polizei-nds.de/startseite/pravention_kriminalitat/krim...

Das deutet darauf hin, dass hier kein wirkliches Problem vorliegt - denn sonst hätte die Polizei z.B. mit Streifenfahrten reagiert.
Ich vermute, dass ein Spaziergang durch einen Park im Winter zwischen 16 Uhr und 22 Uhr nicht gefährlicher ist als im Sommer.

Kann es sein, dass Sie vielleicht Angst alleine im Dunkeln haben?
Damit wären Sie nicht alleine auf der Welt.

Dann sei Ihnen zu erst empfohlen statt abends allein durch den Park, lieber durch die beleuchtete Stadt zu spazieren. Setzen Sie sich nicht dem Unbehagen aus.
Oder wenn Sie sich Ihrer Angst stellen wollen, kaufen Sie eine leistungsstarke LED Lampe für den nächsten nächtlichen Spaziergang im Park. Damit haben Sie gute Sicht, ergo fühlen sich sicherer und können jeden potentiellen Angreifer stellen, der sich bei genauem Hinsehen wahrscheinlich als ambitionierter Jogger offenbart. Räuber wie Einbrecher laufen üblicherweise weg, wenn sie Licht sehen - denn sie möchten ja nicht ertappt werden.

Wie sagt immer Rudi Czerne: Bleiben Sie sicher!

Lieber Herr MeisterBürger1965,

vielen Dank für Ihren Beitrag zum Diskurs. Gerne nehme ich dazu Stellung.

Zu Beginn äußern Sie die Vermutung, dass es sich bei dem von mir dargelegten Problem um kein solches handelt. EIn politisches Problem wird jedoch nicht dadurch definiert, ob eine Einzelperson ein/kein Problem sieht, sondern ob eine Interessengemeinschaft ein Problem als solches definiert. Da sich mittlerweile auf dieser Plattform, die im Übrigen nur eine geringe mediale Reichweite hat, bereits 50 Unterstützer/-innen gefunden haben, scheinen wohl andere Personen auch der Ansicht zu sein, dass ein Problem vorliegt.

Als Grund für Ihre Zweifel führten Sie an, dass die Polizei ansonsten bereits darauf reagiert hätte. Das ist logisch nicht ganz folgerichtig. Nur, weil noch nicht auf ein Problem reagiert wurde, bedeutet das nicht, dass keines besteht. Es kann genauso gut sein, dass es einfach noch nicht im öffentlichen Diskurs formuliert wurde.
Beispielsweise wurden vor Kurzem mehrere Frauen von einem Mann im Siegriedviertel verfolgt. Dort fanden auch keine Streifenfahrten statt - was nicht automatisch bedeutet, dass kein Problem vorliegt. Außerdem ist bekanntermaßen besonders sexuelle Gewalt von einer hohen Dunkelziffer betroffen. Sich hier nur auf offizielle Daten zu beziehen, wäre dementsprechend naiv und nicht zweckdienlich.

Ferner geben Sie mir sicherlich gut gemeinte Ratschläge, wie ich mit meiner "subjektiven Angst" umgehen soll (dass sie nicht ganz so subjektiv ist, erwähnte ich bereits aufgrund der Anzahl der Unterstützer/-innen). Nichtsdestotrotz möchte ich darauf hinweisen, dass Sie aus Ihrer Situation als scheinbar 57-jähriger Mann sprechen. Daher ist es nicht verwundlich, wenn Sie ein anderes (Un-)Sicherheitsempfinden haben als beispielsweise Frauen, für die eine signifikant höhere Wahrscheinlicheit besteht, sexuell belästigt zu werden. Und Frauen machen immerhin etwa die Hälfte unserer Bevölkerung aus, sodass die Vernachlässigung ihrer Interessen nicht gerade als legitim zu bezeichnen wäre.
Ferner ist es nicht meine Aufgabe als Büger/-in, dafür zu sorgen, dass ich "sicher" bin, z.B. durch die von Ihnen erwähnten Lampen, sondern es ist Aufgabe des Staates (hier der Stadt Braunschweig) für ein gewisses Maß an öffentlicher Sicherheit zu sorgen. Ganz zu schweigen davon, dass eine LED-Lampe ungefähr gar nichts nützt. Man wird nur für potentielle Täter besser sichtbar, kann selbst aber kaum weiter als 3 Meter sehen. Und gerade im "weit sehen können" liegt der Sicherheitszuwachs durch die Beleuchtung. Ein potentieller Täter kann früher und besser als solcher identifiziert werden und das potentielle Opfer kann sich in Sicherheit bringen. Außerdem haben auch Zeugen eine bessere Sicht, was durch eine LED Lampe nicht erreicht wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit eine andere Perspektive etwas näher bringen!