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Stadtgrün und Umwelt

Angemesse Würdigung von Adolf Just

Adolf Just ist ein Beststeller-Autor mit einem großen Einfluss auf die Medizin- und Kulturgeschichte, dessen Leben eng mit der Stadt Braunschweig verflochten ist und als Buchhändler bei Graff begann. In Braunschweig findet man jedoch kaum Hinweise auf Adolf Just, selbst an seiner ersten "Freilichthütte" im Ölper Holz findet man kein Schild, das auf die Bedeutsamkeit dieses Ortes hinweist.
Seine Lebensgeschichte wird in der wikipedia umfangreich beschrieben:

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Adolf Just (* 8. August 1859 in Lüthorst; † 20. Januar 1936 in Starnberg) war ein deutscher Buchhändler, Naturheilkundler und Verfechter der „streng fleischlosen Kost“. Er war Gründer der Kuranstalt Jungborn bei Stapelburg im Eckertal des Harzes.
Geboren als ältestes von zwölf Kindern wuchs Just in Lüthorst in einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb mit Gasthaus auf. Er begann in Leipzig eine Lehre zum Buchhändler und wechselte 1882 in die Braunschweiger Buchhandlung Graff. Er erkrankte wenige Jahre später an einem Nervenleiden, das vergeblich mit schulmedizinischen Methoden behandelt wurde. Er wandte sich im Selbststudium verschiedenen Naturheilverfahren zu, nahm an diversen Kneippkuren teil, wurde Vegetarier und verzichtete konsequent auf Zucker und Salz. Durch seine Erfahrungen wurde er zum Laienmediziner. Als ein Heilmittel empfahl er Lösserde, die heute noch als Naturheilmittel angeboten wird.

Im Eckertal bei Stapelburg im Harz kaufte Adolf Just am 25. September 1895 das historische Gasthaus Eckerkrug zusammen mit 14 Morgen Wiese, um dort kurze Zeit später die Kuranstalt Jungborn zu gründen. „Am 1.4.1896 erfolgte der erste Spatenstich“. Der 20. Juni 1896 galt als Tag der Eröffnung. Der Name „Jungborn“ ist angelehnt an den mythologischen Begriff Jungbrunnen. Das Tal liegt „geschützt an der Leeseite des Harzes mit entsprechend mildem Klima“. Die Kuranstalt baute auf eine „planmäßige Krankenernährung nur mit Beeren, rohem Obst, Nüssen, Vollkornbrot, roher Süß- und Sauermilch sowie Milcherzeugnissen“. Zahlreiche Prominente besuchten den Jungborn zur Erholung und Entspannung. Die Abgeschiedenheit der Kuranstalt nutzten Schauspieler wie Marika Rökk, Viktor de Kowa und Hans Albers sowie der Schriftsteller Franz Kafka, der hier im Juli 1912 drei Wochen verweilte und an der Konzeption des "Verschollenen" arbeitete. Kafka soll im Jungborn seine Schreibkrise überwunden haben.

[...]

1918 gründete Just in Blankenburg (Harz) die Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH, Blankenburg/Harz, die heute noch in Friedrichsdorf Heilerde herstellt

Adolf Justs Hauptwerk „Kehrt zur Natur zurück !“ erschien erstmals 1896 im Verlag A. Graff in Braunschweig. Das Buch wurde in Deutschland bis 1930 in zwölf Auflagen und etwa 50.000 Exemplaren aufgelegt und dabei regelmäßig „bedeutend vermehrt“ oder „wesentlich erweitert und vervollkommnet“. Der Originaltitel der 1. Auflage lautete: „Kehrt zur Natur zurück! Die naturgemässe Lebensweise als einziges Mittel zur Heilung aller Krankheiten und Leiden des Leibes, des Geistes und der Seele. Das naturgemäße Bad, Licht und Luft in ihrer Anwendung im vollen Sinne der Natur, Die Erdkraft als wichtigstes Heilmittel der Natur, Naturgemässe Ernährung“ und erschien bei A. Graff in Braunschweig.
Justs Buch wurde in die Sprachen Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Hindi und Telugu übersetzt und beeinflusste sogar Gandhis Ideen. Gandhi las Justs „Kehrt zur Natur zurück !“ und erzielte mit der Erdbehandlung „wundervolle Ergebnisse“. Er war von Justs Methoden so beeindruckt, dass er 1933 einen seiner Schüler in den Jungborn entsandte, „um sich ein Bild von der Naturheilanstalt sowie den dort angewandten Heilmethoden zu machen“. In Indien kam es zur Gründung eines heute noch bestehenden Naturheilhospitals bei Pune.
---ZITATENDE---

Die Stadt Braunschweig möge daher Adolf Just angemessen würdigen, zum Beispiel in dem:
a) Ein Schild auf dem Weg an der ersten Freilichthütte im Ölper Holz aufgestellt wird (Beispiel siehe Foto)
b) Der Wald-Pfad an der Freilichthütte "Adolf-Just-Pfad" benannt wird (bisher hat der Weg noch keinen Namen, somit sind auch keine Anwohner betroffen)
c) Die Bücher Adolfs Justs für die "Brunsvicensien" der TU Braunschweig digitalisiert werden, um sie somit der weltweiten Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen über das spannende Leben des Heilkundlers und Friedensaktivisten Adolf Just findet man hier:
* www.luvos.de/Heilerde/Adolf-Just-Wiederentdecker-der-Heilerde/Auszuege-a...
* www.jungborn-harz.eu/adolf-just

Die Erlebnisse von Franz Kafka im "Jungborn" findet man hier anschaulich beschrieben:
* https://willizblog.de/?p=5706

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