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Ecke Lönsweg

Die Höhe der Zäune sollte an dieser Stelle kontrolliert werden. Vielleicht auch ein Rückschnitt der Bäume und Büsche die zu Nah an der Ecke stehen. Das wäre sicherer für Radfahrer und Autofahrer.

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Grünzone in Innenstadt

wir wissen, dass die nachhaltige Mobilität in der Zukunft kommen wird. Und für eine nachhaltige Stadtentwicklung wollen wir die Bürgern fördern, mehr Interaktion zu fordern.

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Verkehr

Ampelschaltung soll Fahrradfahrern den Weg entlang des HBFs ohne Stop ermöglichen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Anliegen betrifft die Ampelschaltung am Berliner-Platz, spezifisch die Fahrradampeln an der südlichen Einmündung Berliner Platz und (nordöstlich davon) die Fahrradampeln für den ÖPNV (Bus, Bahn/ Bus) und ggf. sogar die Fahhradampeln Heinrich-Büssing-Ring/Böcklinstr. und Berliner Platz/Stichstr. zur Filiale der deutschen Post und den Parkplätzen.

Die Fahrradroute verläuft von der Wolfenbütteler Straße nach Osten/Nordosten, vorbei an der Böcklinstr., an der Einmündung des Berliner Platzes und weiter in Richtung Nordosten Richtung Ring.

Leider sind die Ampeln so geschaltet, dass man an fast jeder Ampel warten muss. Von der Böcklinstr. kommend muss man fast immer an der Einmündung des Berliner Platzes warten.

Von der Einmündung Berliner Platz zu der Ampel für den ÖPNV vor dem HBF braucht man als Radfahrer nur eine relativ kurze Zeit, aber die erste Ampel schaltet innerhalb sehr kurzer Zeit auf Rot, sodass man hier wieder warten muss, obwohl die zweite Ampel (Bus/Bahn) noch grün zeigt. Die Ampelschaltung ist also ziemlich ungünstig, da sie dazu führt, dass viele Radfahrer die erste rote Ampel der ÖPNV-Kreuzung (Bus) bei Rot überqueren. ( In diesem Szenario ist immer alles frei, also kein ÖPNV, der eine Ampel benötigen würde. Der Autoverkehr hat meist auch noch grün, nur die Radfahrer nicht.)

Von den ÖPNV-Ampeln zu der Ampel nordöstlich an der Stichstr. zur Post wird es meistens sehr knapp hier noch die Grünphase nutzen zu können.

Besteht die Möglichkeit, die Ampeln so zu schalten, dass eine "grüne Welle" möglich ist? Das Hauptanliegen wäre die Abstimmung der Ampeln an der südlichen Einmündung Berliner Platz zu den Ampeln vor dem HBF für den ÖPNV.

Vielen Dank

Bearbeitungshinweis: 
1) Da es sich hier um eine haushaltsneutrale Idee handelt muss für die Unterstützung der Idee nicht geworben werden. Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr wird die Anregung überprüfen. Nach Abschluss der Überprüfung wird das Ergebnis auf der Ideenplattform veröffentlicht. 2) 05.02.2021 - Die Überprüfung ist abgeschlossen. Hier die Stellungnahme der Verwaltung: Grundsätzlich ist eine Koordinierung (Grüne Welle) für den Radverkehr wegen der sehr unterschiedlich gefahrenen Geschwindigkeiten des Radverkehrs schwierig. Nimmt man jedoch eine mittlere Geschwindigkeit des Radverkehrs von 16 – 20 km/h an, ist das ohne Berücksichtigung der Belange der anderen Verkehrsteilnehmer und der örtlichen Verhältnisse theoretisch problemlos möglich. Auf der Route zwischen Wolfenbütteler Straße und Willy-Brandt-Platz liegen 4 Lichtsignalanlagen (LSA): 1. Wolfenbütteler Straße; 2. Böcklerstraße; 3. Salzdahlumer Straße und 4. Zufahrt zum Nahverkehrsterminal am Hauptbahnhof, die sich in unterschiedlichen Entfernungen zueinander befinden und durch die Maßnahmen zur Stadtbahnbeschleunigung beeinflusst werden. Das bedeutet, dass bei Anwesenheit einer Stadtbahn und deren Anforderung an den LSA die Grünzeiten in der Reihenfolge und Länge verändert werden, damit die Stadtbahn ungehindert die Knotenpunkte passieren kann. Weiterhin ist ausschließlich die Querung der Wolfenbütteler Straße auf dieser Strecke mit Signalgebern für den Radverkehr ausgestattet, die ein Queren der gesamten Furt ermöglichen. Eine Verbesserung der Radverkehrsbeziehung von der Wolfenbütteler Straße bis zum Willy-Brandt-Platz kann unter Berücksichtigung der Stadtbahnbevorrechtigung durch eine Überarbeitung der signaltechnischen Abläufe einschl. der Ausstattung mit Radverkehrssignalen oder anderer erforderlich werdender Hardwarekomponenten aller Lichtsignalanlagen auf der Strecke erreicht werden. Dies bedeutet einen erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand, wofür derzeit leider keine Ressourcen vorhanden sind. Insbesondere die Furt über die Zufahrt zum Nahverkehrsterminal ist ohne Radverkehrssignale für den Radverkehr nicht zu optimieren, da die Zu- und Ausfahrt von Bussen und Stadtbahnen über verschiedene Fahrwege dynamisch erfolgt und die Furt aus Gründen der Gesamtabwicklung des ÖPNV und der vorhandenen baulichen Gegebenheiten derzeit für Fußgänger und Radfahrer gemeinsam signalisiert ist. Die heutige signaltechnische Abwicklung stellt einen Kompromiss für beide Verkehrsarten dar. Ein Planungsansatz zur Verbesserung der Radverkehrsführung im gesamten Knotenpunkt wurde aus finanziellen Gründen mit der Aussicht auf mittelfristige Umsetzung im Zuge des Projekt „Bahnhofsumfeld“ verschoben. Im Prozess der Überplanung des Bahnhofsumfeldes werden sich die Verkehrsbeziehungen in diesem Bereich grundlegend ändern, so dass dann in der Planung der „neuen“ bzw. geänderten LSA im Rahmen dieses Projektes und im Umfeld auch die Aspekte zur Verbesserung der Radverkehrsführung berücksichtigt werden können.